Für Lebensmittel sind die Japaner gewohnt, viel Geld auszugeben. Der bei einer Auktion in Sapporo erzielte Preis für ein Paar Melonen war dennoch ungewöhnlich: Ein unbekannter Bieter ersteigerte auf dem Grossmarkt zwei der berühmten Melonen aus der Stadt Yubari für eine Million Yen (rund 10 000 €).
Ungeachtet internationaler Proteste sind Japans Walfänger wieder in See gestochen - offiziell zu «wissenschaftlichen Zwecken. Zwei Schiffe legten am Freitag vom Hafen Shimonoseki ab und nahmen Kurs Richtung Nordwest-Pazifik.
Sie waren erst Ende März von einem dreimonatigen Beutezug in der Antarktis zurückgekehrt. Dabei hatten die Walfänger 267 statt der erhofften 850 Meeressäuger erlegt.
NZZ/online
Ihr Hit "Hot Stuff" durfte lange auf keiner Party fehlen: Donna Summer hat mit unsterblichen Songs die Disco-Ära geprägt. Nun ist die amerikanische Musikerin im Alter von 63 Jahren gestorben. Weiter ...
«Als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. Und während sie ihm unverwandt nachschauten, wie er in den Himmel auffuhr, da standen auf einmal zwei Männer in weissen Kleidern bei ihnen, die sagten: Ihr Leute aus Galiläa, was steht ihr da und schaut hinauf zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird auf dieselbe Weise wiederkommen, wie ihr ihn in den Himmel habt auffahren sehen.» (Apostelgeschichte. 1,9-11 ).
Der ehemalige deutsche Bundespräsident, ein gewisser Herr Wulff, bekam mal mächtig Ärger, als er davon sprach, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Vermutlich würde ich mächtig Ärger bekommen, wenn ich mir seine Sprache zu eigen machen und behaupten würde, dass die Currywurst mittlerweile zur Schweiz gehörte. Weiter...
Wer ist schon nicht gern vorbereitet auf die Herausforderungen der Zukunft? Besonders, wenn von uns gebaute Maschinen zur Gefahr werden könnten. Ein paar Tipps zum Überleben eines Roboteraufstandes.
Gross, gefährlich und gelenkkrank: Auch Meeressaurier plagten bereits Altersleiden. Das schliessen Wissenschaftler der Universität Bristol aus den Untersuchungen an einem Pliosaurier-Fossil. So berichtet die Forscherin Judyth Sassoon im Fachjournal «Palaeontology», dass sie am Kiefergelenk der gewaltigen Meeresechse Zeichen einer Arthrose entdeckt hat. Durch den Gelenkverschleiss sei der Unterkiefer des Sauriers verschoben worden. Die Forscher vermuten, dass es sich bei dem Pliosaurier um ein Weibchen in fortgeschrittenem Alter handelte.
Pliosaurier waren etwa acht Meter lang. Sie hatten einen krokodilähnlichen Kopf, einen kurzen Hals und einen walähnlichen Körper. Vier Schwimmflossen halfen ihnen, auf der Jagd nach Beute durch das Wasser zu gleiten. Mit ihrem gewaltigen Kiefer und den 20 Zentimeter grossen Zähnen konnten sie die meisten anderen Meeressaurier in Stücke reissen. Die Räuber ernährten sich von Fisch, Tintenfisch und Meeresreptilien.
Nach Angaben der Forscher war auch der untersuchte Meeressaurier trotz des deformierten Kiefers weiterhin für einige Zeit in der Lage, sich zu ernähren und so zu überleben. Das hätten Abnutzungserscheinungen am Kiefer belegt. Eine ungeheilte Fraktur weise jedoch darauf hin, dass der Kiefer irgendwann gebrochen sei. Dies habe vermutlich zum Tod des Sauriers aus dem Jura-Zeitalter vor 135 bis 195 Millionen Jahren geführt.
TagesAnzeiger/online
Der demografische Wandel in Japan nimmt immer drastischere Formen an: Das auf Windeln spezialisierte Unternehmen Unicharm teilte am Freitag mit, es habe im vergangenen Geschäftsjahr erstmals mehr Windeln für Erwachsene als für Babys abgesetzt.
Dies sei seit Beginn der Produktion von Erwachsenen-Windeln 1987 noch nicht vorgekommen, sagte Unternehmenssprecher Kazuya Kondo, der keine absoluten Zahlen nennen wollte. Die Nachricht fiel mit dem Bekanntwerden einer neuen Berechnung zusammen, nach der das letzte japanische Kind statistisch gesehen am 5. Mai 3011 geboren wird.
In der Tessiner Gemeinde Preonzo ist es über Nacht zu dem erwarteten Bergsturz gekommen. Die ersten Steine lösten sich um 1.45 Uhr. Nach und nach bröckelte mehr Gestein ab, um 6.30 Uhr ist das Spektakel beendet gewesen. Über 300'000 Kubikmeter Fels rutschten ins Tal.
Fast jeder hätte gern ein besseres Gedächtnis. Doch ein Supergedächtnis kann auch Schattenseiten haben, wie Forscher um Dominique de Quervain und Andreas Papassotiropoulos von der Universität Basel in einer neuen Studie zeigen: Wer eine Genvariante trägt, die ein besseres Gedächtnis verleiht, den belasten negative Erlebnisse auch stärker. Weiter...
Es sieht aus wie ein riesiges Stück Plastikfolie - wenn da nicht organisch anmutende Ausstülpungen wären. Das Video eines seltsamen Wesens in der Tiefsee vor Großbritannien hat wilde Spekulationen ausgelöst. Forscher meinen, es handle sich um eine seltene Riesenqualle. Weiter ...
Die Armee hat für knapp sieben Millionen Franken 2800 neue Fahrräder bestellt. Diese sollen wesentlich leichter sein als die zurzeit im Einsatz stehenden Modelle. Den Zuschlag für den Auftrag hat sich die Simpel GmbH mit Sitz in Maschwanden ZH gesichert. Die Firma bestätigte eine entsprechende Anfrage der «NZZ am Sonntag». Der Vertrag zwischen dem Hersteller und der Armee werde in den nächsten Tagen unterzeichnet. Er beinhaltet eine Option auf 1300 weitere Fahrräder.
Die taiwanische Regierung will buddhistische Rituale unterbinden, durch die offenbar jährlich Millionen Tiere sterben. Wie die Regierung gestern mitteilte, führt sie Gespräche mit verschiedenen religiösen Vereinigungen, von denen sich bereits einige bereit erklärt hätten, auf die Bräuche zu verzichten.
Die Rituale sehen vor, Kleintiere wie etwa Fische oder Vögel auszusetzen. Diese «Gnadenfreilassungen» sollen das Karma der Gläubigen verbessern. Laut Tierschützern werden in Taiwan durch solche Rituale jährlich etwa 200 Millionen Tiere getötet oder verletzt, weil sie in ungewohnten Lebensräumen keine Nahrung finden oder dort lauernden Gefahren zum Opfer fallen.
TagesAnzeiger/online
Seit einer Woche fehlen eindeutige Lebenszeichen des Bären M13. Jetzt äussern Experten erstmals die Vermutung, dass das Jungtier tot sein könnte.
Laut dem Tiroler Bärenbeauftragten Martin Janovsky besteht die Möglichkeit, dass M13 an Spätfolgen des Zusammenstosses mit einem Zug der Rhätischen Bahn (RhB) im Engadin gestorben ist: «Es könnte sein, dass der Bär innere Blutungen davongetragen hat, denen er jetzt erlegen ist.»
Auffällig sei vor allem, dass bei den Wildhütern seit einiger Zeit weder Sichtungen noch Schadensvorfälle gemeldet werden. Ein Alarmzeichen: «M13 war ein sehr präsenter Bär. Dass es plötzlich so ruhig um ihn ist, das macht mich schon etwas stutzig», sagt Janovski gegenüber der SonntagsZeitung.
Auch der Bündner Jagdinspektor Georg Brosi schliesst nicht mehr aus, dass M13 tot ist. Er zieht das aber nur als letzten aller möglichen Gründe für das Ausbleiben von Lebenszeichen in Betracht. Am vergangenen Mittwoch habe man zudem noch Spuren gefunden. «Wir können aber nicht mit vollständiger Sicherheit sagen, dass diese von M13 stammen», sagt er. Brosi glaubt, dass sich der Bär momentan einfach etwas zurückgezogen hat.
SonntagsZeitung/Zürich
Wer am Wochenende einen völlig anderen Schlafrhythmus hat als unter der Woche, ist eher übergewichtig oder gar fettleibig. Und je grösser dieser «soziale Jetlag» sei, desto grösser sei auch das Übergewichtsrisiko, berichten deutsche Forscher im Fachblatt «Current Biology». Für die Studie analysierten sie die Schlafmuster und den Body Mass Index (BMI) von rund 65 000 Menschen.
Seit Februar sind an Perus Nordküste Hunderte von Delphinen gestorben. Die meisten Tiere gingen im Meer zugrunde und wurden dann auf einer Strecke von rund 180 Kilometern an die Strände der Departemente von Lambayeque und Piura gespült. Ihre genaue Zahl ist schwierig zu eruieren. Die Regierung hat rund 900 tote Delphine registriert, Tierschützer und Fischer nennen Zahlen von bis zu 3000 oder gar mehr.
Wenn es an Pankratius friert, so wird im Garten viel ruiniert. Oder: «Pankraz hält den Nacken steif, sein Harnisch klirrt vor Frost und Reif.» Oder: «Pankraz macht erst dem Sommer Platz.» Pankratius, der am 12. Mai Namenstag feiert, verheisst selten etwas Gutes, wenn man diesen Bauernregeln Glauben schenkt. Er ist einer der drei berühmt-berüchtigten Eisheiligen, die meist pünktlich vor Mitte Mai nochmals auf Winter machen. So auch heute. Weiter...
Die New Yorker Stadtverwaltung gibt erstmals ihr riesiges Foto-Archiv frei. Die Bilder zeugen von Verbrechen, bedeutenden Bauten und vom ganz normalen Leben. 2,2 Millionen Bilder umfasst das Fotoarchiv der New Yorker Stadtverwaltung, einige gehen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. 870'000 dieser über 2,2 Millionen Fotos wurden ausgewählt, einzeln gescannt und auf Online-Galerie gestellt.
Zum Archiv
Alles eine Frage der Kultur – auch bei Schimpansen. In einem westafrikanischen Nationalpark knacken zwar viele der Schimpansen gern Nüsse, nutzen dabei aber in den einzelnen Gruppen verschiedene Werkzeuge. Das hat das Team um Lydia Luncz des Leipziger Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie berichtet. Weiter...
Ausgerechnet in der Cat Bay (Katzenbucht) in Australien haben offenbar Hunde ihr Unwesen getrieben. Die Umweltbehörde des Bundesstaates Victoria untersuchte den Tod von 27 Zwergpinguinen, die am Vortag im Naturpark Phillip Island tot aufgefunden worden waren. Die Vögel seien vermutlich von einem oder mehreren Hunden zerfleischt worden, sagte ein Behördensprecher. Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohe den Hundebesitzern eine Geldstrafe von umgerechnet rund 2800 Franken. Der Zwergpinguin, der unter Artenschutz steht, ist der kleinste Pinguin der Welt. Im Naturpark Phillip Island gibt es die grösste Population an Zwergpinguinen weltweit. Jeden Abend schwimmen die Tiere an Land, um dort ihre Nachtlager aufzusuchen.