Bartgeier Ikarus ist mit seinen drei Metern Spannweite eigentlich eine eindrückliche und starke Figur in der Schweizer Fauna. Doch das Pech verfolgt ihn.Vor einem Jahr litt er an einer Bleivergiftung. Jetzt wurde er im Bisistal erneut geschwächt aufgefunden. Im Tierpark Goldau SZ wird er derzeit untersucht und aufgepäppelt.
Ikarus wurde im Juni 2008 im Rahmen des internationalen Wiederansiedlungsprojektes für Bartgeier im italienischen Nationalpark Stilfserjoch ausgewildert. Doch ihn zog es in die Innerschweiz. Weiter...
Wissenschaftler entwickeln Alternativen zu Tierversuchen. Zum Beispiel mit Bakterien. Alle Experimente mit Tieren werden sie in naher Zukunft nicht ersetzen können. Weiter...
Wer länger in Thailand Urlaub macht, kommt meist auch mit Elefanten in Kontakt. Rund 20 größere Elefantencamps gibt es im Lande, die z. B. Elefantenshows und Elefantentrekking anbieten. Betrieben werden viele dieser Camps von Mahouts (Elefantentrainern), einer Berufsgruppe, deren Aufgabe lange Zeit primär darin bestand, Elefanten als Arbeitstiere für die Holzgewinnung auszubilden. Heute spielt Einsatz von Elefanten als "Waldarbeiter" kaum noch eine Rolle, da dem Kahlschlag der thailändischen Wälder massiv Einhalt geboten wurde. Viele Dickhäuter müssen so ihren Lebensunterhalt im Tourismus verdienen. Ein Problem stellt sich allerdings unverändert: Was passiert mit den Tieren, wenn sie alt, krank oder behindert sind? Einige Mahouts setzen ihre Tiere in Großstädten wie Bangkok oder Phuket City aus, wo sich die Tiere bettelnd durchschlagen müssen. Eine deutliche humanere Alternative sind Camps, die sich "überflüssiger" Elefanten annehmen. Wie Thailand Tourismus berichtete, wurde in Lampang (Nordthailand) vor einigen Tagen das landesweit erste "Pflegeheim für Elefanten" eröffnet. Weiter...
Tiefländer sind auf Wasser aus den Bergen angewiesen. Durch den Klimawandel könnten sich die Zuflussmengen allerdings ändern – Wassermangel wäre die Folge. Besonders betroffen sind jene Weltregionen, die ihr Wasser nur von Gletschern beziehen. Weiter...
Jedes sterben Jahr mehrere Millionen Vögel, weil sie in Glasscheiben fliegen. Das sind deutlich mehr, als bisher angenommen. Vogelsilhouetten sind weitgehend untauglich. Weiter...
Die Klimabilanz wird durch intensive Landwirtschaft deutlich verschlechtert. Durch die Tierhaltung und intensiven Ackerbau werden so viel klimaschädigende Stickoxide und Methan freigesetzt, dass der Effekt der europäischen Wäldern als Kohlenstoff-Speicher fast vollständig zunichte gemacht wird. Dies teilte die Max-Planck-Gesellschaft am Montag in München mit. Weiter...
Eine Herde von 6000 wilden Kamelen terrorisiert in Australien eine Dorfgemeinschaft. Minister Rob Knight schlug im Parlament von Darwin im Norden des Landes Alarm. Die 350 Einwohner von Docker River im Norden des Landes trauten sich nicht mehr vor die Tür, berichtete er. "Sie werden von 6000 wilden Kamelen belagert, die mitten im Dorf sind und die Infrastruktur zerstören - die Lage ist kritisch." Weiter...
Am Sonntag 25. November 1973 bleiben die Strassen in der Schweiz und Deutschland leer, als Massnahme gegen die Ölkrise.
Es ist der erste autofreie Sonntag, den die Schweiz und Deutschland durchführen, um gegen die 1. Ölkrise vorzugehen. Ausnahmen gibt es an dem ersten autofreien Sonntag für LKWs mit frischen Lebensmitteln und für den öffentlichen Verkehr.
Familien erkunden gemeinsam zu Fuss die Autobahn, Kinder spielen auf der Überlandstrasse und zeichnen mit Kreide auf den Strassenasphalt. Der wirtschaftliche Effekt ist – im Vergleich zum gesellschaftlichen – jedoch eher klein.
Weshalb es 1973 genau zur grossen Ölknappheit kaum, darüber streiten heute die Gelehrten. Man glaubt, dass die erdölexportierenden arabischen Staaten mit einer Drosselung ihrer Ölausfuhren die USA und die westlichen europäischen Länder zwingen wollten, ihre Haltung gegenüber Israel zu ändern. Es kursiert aber auch die Version, die Entwicklung sei von den USA gesteuert worden, weil Ölpreissteigerungen wegen der seit 1945 üblichen Fakturierung von Öl in Dollar die amerikanische Währung stützen sollten.
Sydney Lucky, das angeblich älteste Schaf der Welt, ist mit 23 Jahren in Australien gestorben.
Das Mutterschaf war vor zwei Jahren in das «Guinness-Buch der Rekorde» gekommen. Ein Schafsalter von 23 entspricht etwa 180 Menschenjahren.
Delrae Westgarth hatte Lucky vor 23 auf ihrer Farm in Ballarat im Bundesstaat Victoria «adoptiert», nachdem das Muttertier das Lamm verstossen hatte. Lucky sei Teil der Familie geworden, sagte sie dem Radiosender ABC am Dienstag.
Das Schaf sei auch im Kreise der Familie gestorben. «Wir haben sie in den Stall gebracht, wo sie aufgewachsen ist und haben die Klimaanlage angemacht», sagte sie. Die Familie begrub das Schaf unter seinem Lieblingsbaum und wollte einen Grabstein errichten.
TagesAnzeiger/Zürich
Ägyptische Forscher sehen einen Zusammenhang zwischen Autoabgasen und aggressivem Verhalten. Sie beobachteten, dass Ratten die Abgase von Treibstoff einatmeten, öfter eine angriffslustige Haltung annahmen und auch häufiger angriffen als Ratten, die saubere Luft atmeten. Dies könnte bedeuten, dass Abgase auch die Aggressivität von Menschen steigern, glauben die Wissenschaftler.
Feinstaub und Nanopartikel, die beim Bremsen eines Autos entstehen, können Lungenzellen schädigen. Das zeigt eine Studie von Forschern der Universitäten Bern und Lausanne. Weiter...
Die Dimension des Projekts ist immens: Forscher fahnden in einer Art Volkszählung nach neuen Wesen der Tiefsee. Ihre Zwischenbilanz ist beeindruckend und überraschend zugleich. Dort, wo man sich Leben nur schwer vorstellen kann, tummeln sich fast 18.000 verschiedene Tierarten. Weiter...
Die norwegische Prinzessin Mette-Marit (36) eröffnet an diesem Dienstag in der Nähe von Oslo das weltweit erste Osmose-Kraftwerk.
Mit der Pilotanlage will der staatliche Energiekonzern Statkraft in großem Stil testen, wie sich Energie daraus gewinnen lässt, dass aus der Vermischung von Süß- und Salzwasser ein Überdruck entsteht. Weiter...
Jeder kriegt den Blues. Der dazugehörige Soundtrack aber wird zusehends leiser. Dabei verdanken ihm die Menschen den Rock 'n' Roll und vieles mehr. Weiter...
Placebos haben erstaunliche Wirkungen – aber sie bringen die Ärzte in Schwierigkeiten. Am besten wirken die Scheinmedikamente nämlich, wenn die Kranken nicht wissen, dass sie nur Zuckerpillen oder Kochsalzlösung bekommen. Weiter...
Sarazino (Lamine Fellah) *in Constantine, der drittgrössten Stadt Algeriens
Der Kosmopolit aus Ecuador experimentiert mit Sounds aus allen Himmelsrichtungen und glänzt mit intelligenten Texten. «Mach Liebe zu deiner Religion», röhren Sarazino und Toots Hibbert in «People» gemeinsam ins Mikrofon – der Auftakt zu einem mitreissend rollenden Dancehall-Feuerwerk, dem der legendäre Sänger von Toots and the Maytals hier einen funkigen Stempel aufdrückt.
Die Skandinavier leben seit Menschengedenken mit dem Rücken zum Eis. Der Klimawandel könnte dem ein Ende setzen. Diesen Sommer wurde die Nordostpassage schiffbar, der Schiffsweg Sibirien entlang nach Asien. Was bedeutet es für die Völker des Nordens, wenn ihnen die Erde erst jetzt ganz rund wird. Werden sie sich umgewöhnen müssen? Weiter...
147.456 Prozessoren, 144 Terabyte Hauptspeicher - die Eckdaten des elftgrößten Computers der Welt sind wahrhaft beeindruckend. Berechnungen von astronomischen Dimensionen, Bearbeitung gigantischer Datenmengen sind damit möglich - oder die Simulation einer Hauskatze. Allerdings keiner gewöhnlichen, sondern einer sehr, sehr langsamen. Ein Katzenleben - komplexer als gedacht. Weiter...
Die epische Reise eines Seepferdchens hat Forscher dazu veranlasst, im Fachmagazin Journal of Fish Biology zu berichten. Das kleine Tier, das an der Westküste des Atlantiks heimisch ist, wurde von Fischern rund 5.000 Kilometer von seiner Heimat, vor den Azoren, gefunden. Die Wissenschaftler nehmen an, dass sich das Seepferdchen auf treibendes Seegras angehaftet hat und so den weiten Weg zurücklegen konnte.
Sollten uns bis zu 300 Jahre bleiben, bis das Grönlandeis abgetaut ist, dann bliebe uns Zeit, ein paar euroäische Großstädte umziehen zu lassen. Das hofft jedenfalls Joachim Schellnhuber, Leiter des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung. Denn die Meerespegel werden steigen. Weiter...
Die grösste Heuschrecke der Schweiz ist die Sägeschrecke Saga pedo , die im Unterwallis und bei Chur vorkommt. Sie wird bis zu 6,5 Zentimeter lang (mit Legeröhre bis zu 9 Zentimeter). Sie frisst unter anderem Gottesanbeterinnen, die fast so gross sind wie sie selbst. Saga pedo hat eine ziemlich eigene Fortpflanzungstechnik: Die Weibchen legen unbefruchtete Eier, aus denen sich wiederum nur Weibchen entwickeln. Männchen braucht es bei dieser Fortpflanzung nicht. Auf der ganzen Welt wurde bisher nur ein einziges Saga-pedo-Männchen entdeckt. Dieses Exemplar (offenbar ein Unfall der Natur) fanden Schweizer Forscher im Juli 2005 im Wallis, in der Nähe von Martigny.
Mit Hunden haben Biologen in Vietnam extrem seltene Java-Nashörner aufgespürt. Die speziell trainierten Spürhunde fanden in einem Nationalpark sieben Misthaufen, die der fast ausgestorbenen Nashorn-Art Rhinoceros sondaicus eindeutig zugeordnet werden konnten. Weiter...
Gesunder Schlaf ist beim Lernen äusserst wichtig, das wurde verschiedentlich gezeigt. Nun berichten Forscher, dass eine Wiederholung eines Reizes während dem Schlaf dabei hilft, die Erinnerung an eine Assoziation mit diesem Reiz zu vertiefen. Weiter...
Rettungskräfte haben einen schwer kranken, knapp 450 Kilogramm schweren Mann nach monatelangem Leiden aus seinem Stuhl geschnitten, ihn aber nicht mehr retten können.
Der 450-Kilo-Mann habe kurz darauf einen Herzstillstand erlitten, berichtete der Sender WSPA-TV aus Greenville im US-Bundesstaat South Carolina.
Der 33-Jährige habe insgesamt neun Monate in dem Sofa gelegen, nachdem er sich am Knie verletzt hatte, und sei in der ganzen Zeit nicht ein einziges Mal aufgestanden. Sein Gesundheitszustand habe sich zuletzt erheblich verschlechtert.
Mit der Verhüllung des Berliner Reichstags haben sie weltweit für Furore gesorgt: Das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude galt als unzertrennlich. Weiter...