Ölkatastrophen schädigen das Herz bei frisch geschlüpften Fischlarven, schreibt ein US-Forscherteam in der «PNAS». Es hatte die Auswirkungen der 2010 explodierten Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko auf die Entwicklung von Fischembryonen untersucht. Gefährlich seien vor allem die im Öl enthaltenen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe, Substanzen, wie sie etwa auch in Abgasen enthalten sind oder beim Rauchen entstehen. Die Forscher untersuchten die Entwicklung von Embryonen zweier Thunfischarten und einer Makrelenart. Alle Arten wiesen nahezu identische Defekte auf: Mängel bei der Herzentwicklung, verlangsamter Herzschlag und Herzrhythmusstörungen, Herzfehler und Ödeme.
Durch Luftverschmutzung sterben in Asien jährlich 5,1 Millionen Menschen.
Wegen verschmutzter Luft hat es im Jahr 2012 weltweit sieben Millionen Tote gegeben. Dies berichtete am Montag in Genf die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Dies sind doppelt so viele Todesopfer als in der vorangehendenWHO-Studie für das Jahr 2008.
«Diese Zahlen bestätigen, dass die Luftverschmutzung das hauptsächlichste Umweltrisiko für die Gesundheit in der Welt darstellt», sagte Maria Neira, Direktorin der WHO-Abteilung Öffentliche Gesundheit. «Millionen Leben könnten gerettet werden, wenn man die Luftverschmutzung bekämpft. Zur Studie