Zwei Jahre hat die Qualitätsprüfung gedauert. Nun kann die Kartoffelsorte "Linda" wieder angebaut und verkauft werden, zunächst in Großbritannien, dann auch in Deutschland. Sie war erst kürzlich von der Saatgutliste gestrichen worden, nachdem Züchter sie als krankheitsanfällig bezeichnet hatten. Weiter...
Der vermutlich weltweit einzige Albino-Buckelwal ist wieder vor der australischen Küste gesichtet worden. Der Meeresriese namens Migaloo ist zurzeit auf dem Weg in wärmere Gewässer und wurde vor dem Bundesstaat Queensland entdeckt.
Erstmals sichteten Forscher den weissen Buckelwal 1991. Seitdem zeigt sich Migaloo, dessen Name aus der Sprache der Ureinwohner stammt und etwa «weisser Kerl» bedeutet, hin und wieder bei seinen saisonalen Wanderungen zwischen den antarktischen und tropischen Gewässern. Weiter...
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In Mexiko leben ganze Ameisenkolonien in bestimmten Akazienarten. Die Pflanze liefert ihnen sogar das Futter. Im Gegenzug verteidigen diese ihren Wirt gegen Parasiten. Forscher der Universität Duisburg-Essen untersuchten nun, warum dies nicht auch andere Ameisenarten ausnutzen, ohne den Wirt zu schützen. Letztere können aber die Nahrung schlechter verdauen als die spezialisierten Ameisen und setzen sich deshalb nicht durch.
im Nordosten Indiens werden Brücken nicht gebaut, sondern man lässt sie wachsen. Das machen die Einheimischen, indem sie den Wurzeln der Bäume mit selbstgeschnitzten Röhren eine bestimmte Richtung vorgeben.
Wegen Schönheitsfehlern unverkäufliche Wassermelonen wären eine ideale Basis für die Herstellung von Ethanol als Biotreibstoff. Das sagen amerikanische Forscher und weisen darauf hin, dass bisher ein Fünftel der Ernte auf den Feldern liegenbleibt. Diese Melonen entsprechen nicht den Schönheitsstandards und finden keine Abnehmer. Das Ethanol könnte dabei sogar in einem Verfahren gewonnen werden, bei dem aus den Pflanzen zunächst in Medikamenten einsetzbare Stoffe wie Carotinoide und die Aminosäure Citrullin gewonnen werden. Weiter...
Viele Schnecken, die in den Oberläufen tropischer Flüsse leben, stammen entwicklungsgeschichtlich von Meeresschnecken ab und haben Larven, die sich im Meer entwickeln. An der Mündung der Flüsse wandeln sich diese Larven in kleine Schnecken um, die dann noch einen weiten Weg vor sich haben – oft mehr als zehn Kilometer. Durch Wasserfälle und Stromschnellen müssen sie den Strom hochwandern, bis sie im Lebensraum der erwachsenen Schnecken angekommen sind. Der Aufwand für diese Wanderung wird dadurch kompensiert, dass es in den Oberläufen der Flüsse mehr Nahrung und weniger Feinde gibt. Weiter...
Eine Hündin aus der Bernhardiner-Zucht der Stiftung Barry hat am 28. Juli in Martigny VS neun Welpen geworfen. So zahlreicher Nachwuchs ist aussergewöhnlich: Normalerweise kriegt eine Hündin pro Wurf vier bis fünf Junge. Weiter...
Ganze Generationen haben bei ihm Orientierung gesucht, doch er lehnte es immer wieder ab, ihnen die Richtung zu zeigen. Jetzt, offenbar altersmilde geworden, hat Bob Dylan sich endlich bereit gefunden, seinen Anhängern den richtigen Weg zu weisen: Der 68 Jahre alte amerikanische Rock- und Folk-Sänger ist nach eigenen Angaben mit ein paar Unternehmen im Gespräch, um seine Stimme deren Satelliten-Navigationssystemen zu leihen, wie britische Medien berichten. Weiter...
Wegen ihrer raffinierten Atemtechnik sind Küchenschaben bestens gerüstet für den Klimawandel.
Kakerlaken sind für allfällige Klimaänderungen bestens vorbereitet. Sie können nämlich, um Wasser zu sparen, 40 Minuten lang ihren Atem anhalten. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Biologen der Universität von Queensland im australischen Brisbane. Dieses Verhalten kann ihnen in schwierigen Situationen das Leben retten, berichtet Studienleiterin Natalie Schimpf im Fachmagazin «Journal of Experimental Biology». Weiter..
In Neuseeland gibt es eine Fledermaus, die auf Flügeln und Beinen in ihre Höhle läuft. Das gab es vor Millionen Jahren bereits in Australien. Weiter...
Der 23-Jährige Weltmeister Usain Bolt erhält ein Mauerstück, das per Schiff direkt nach Hause in Jamaica geliefert wird. Berlin habe einen Sponsor für den Transport gefunden, sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit gestern. Das drei Meter hohe und drei Tonnen schwere Stück werde in drei Wochen in Jamaica eintreffen. Der Teil der Mauer stammt vom Potsdamer Platz und wurde von einem Künstler bemalt. Zu sehen ist Bolt beim 100-m-Sieg in Weltrekordzeit.
Berliner da geht sie hin euere Mauer.
Vor wenigen Wochen gab es eine Marienkäfer-Plage an der Ostsee. Das war lästig, aber harmlos. Nun versetzt ein Saugfisch Badegäste in Angst. Am Strand des Ostseebades Damp wurden zwei Urlauber von Neunaugen gebissen. Weiter...
Die solare Desinfektion von Trinkwasser in der PET-Flasche gilt als Erfolgsgeschichte der Entwicklungshilfe. Doch jetzt stellen Forscher die Methode in Frage. Weiter...
Aventura
Der dominikanische Musikstil Bachata befindet sich nach wie vor und praktisch in ganz Lateinamerika auf einem Höhenflug. Die wegweisende Gruppe Aventura, die bekannt ist für Experimente mit der Form, beschreitet auf der CD «The Last» unbeirrbar neue Wege.
Statt Leinenzwang Satellit und GPS: Das amerikanische Unternehmen White Bear Technologies hat ein Ortungshalsband entwickelt, mit dem Hunde mit modernster Technik ausfindig gemacht werden können. Das tierische Gadget namens Roameo Pet Location besteht aus einem GPS-Halsband und einem Empfangsgerät. Mit einem Zusatzhalsband können zwei Vierbeiner gleichzeitig geortet werden. Das System funktioniert innerhalb eines Umkreis von zwei Kilometern. Wessen Hund gerne in Seen springt, der sollte sich eine Anschaffung gut überlegen – das High-Tech-Halsband ist nur gegen Spritzwasser geschützt. White Bear Technologies
Der Grund für zurückgehende Froschzahlen in Städten könnte laut einer australischen Studie im Lärm liegen, der das quakende Liebeslied der Froschmännchen übertönt. Denn während ein Tier ohne Hintergrundgeräusche in einem Umkreis von 800 Metern gehört wird, erreicht es in der Nähe von Hauptverkehrsstrassen nur noch Artgenossinnen in weniger als 14 Meter Entfernung.
Wenn ein Frosch laut oder schnell oder lange ruft oder das alles kombiniert, dann zeigt das, dass er fit und stark ist. Das Quaken ist das wichtigste Instrument, um paarungswillige Partnerinnen anzulocken. Dass die Rufe bei viel Lärm untergehen, kann bedeuten, dass der Fortpflanzungserfolg zurückgeht. Besonders Frösche mit tiefer Stimme sind betroffen, weil sie gegen die ebenfalls tiefen Geräusche von Verkehr und Maschinen wie Klimaanlagen anquaken müssten. Eine braune Baumfrosch-Art hat sich diesem Umstand bereits angepasst: Sie quakt nun in höherer Stimmlage. Während das normale Quaken des Frosches im lautesten Teil von Melbourne nur in einem Umkreis von 19 Metern gehört werden kann, trägt ein Quaken in höherer Stimmlage Meter weiter. Es gibt immer mehr Belege dafür, dass Lärm in Städten das Verhalten von Tieren beeinflusst. In Sheffield in Grossbritannien beispielsweise singen manche Vögel inzwischen nachts, weil ihre Lebensräume tagsüber zu laut seien.
Im Unterengadin beim Ofenpass und im Oberengadin nahe des Albulas sind das sechste und siebte wildgeborene Jungtier der Schweiz ausgeflogen, wie die Stiftung pro Bartgeier am Freitag mitteilte.
Mit den beiden wildgeborenen Bartgeiern wachse die Teilpopulation im Grenzraum zu Italien auch ohne zusätzliche Auswilderungen weiter an. Im ganzen Alpenraum seien somit seit dem Start des Wiederansiedlungsprojektes 58 Wildbruten geglückt.
In der Grenzregion Graubünden-Italien, in Hochsavoyen und dem angrenzenden Wallis und in der französischen Region von La Vanoise hätten sich somit drei Keimpopulationen gebildet, die sich langsam vergrösserten. Mit ihren Auswilderungen ausserhalb dieser Regionen plant die Stiftung pro Bartgeier die flächige Besiedlung des Alpenraums zu fördern und gleichzeitig die genetische Basis der Wildpopulation zu verbreiten.
Seit 1991 sind im Schweizerischen Nationalpark 26 junge Bartgeier ausgewildert worden. In den umliegenden Alpenländern sind seit 1986 weitere 134 Bartgeier ausgesetzt worden. Die erste Wildbrut glückte im Jahr 1997 in Hochsavoyen.
Der Wolf vom Val d’Illiez ist tot. Ein nächster wird kommen. Wer den Wolf weiter ignoriert, verliert schlimmstenfalls Dutzende von Schafen. Bis diese sich an Schutzhunde gewöhnen, dauert es aber. Weiter...
Wer sich in der Wüste oder im Wald verirrt, läuft tatsächlich oft im Kreis. Das zeigt eine Studie von Forschern aus Deutschland, Kanada und Frankreich. Ohne äussere Orientierungspunkte fällt es dem Menschen demnach schwer, einen geraden Kurs beizubehalten. Weiter...
Wissenschaftler haben Arbeiterinnen beim industriellen Versprühen kleinster Farbpartikel mit einer Gesundheitsstudie begleitet. Zwei Frauen starben noch während der Forschungsarbeit. Weiter...
Kostenlos, legal und ungekürzt: Wer im Netz ganze Alben anhören will, wird bei Semsix fündig. Die Musik-Suchmaschine aus dem Schwabenländle ist eine praktische Alternative zu Google. Systematisch durchsucht sie Videoportale wie YouTube, Vimeo oder MyVideo und listet die Ergebnisse in Form einer Tabelle, sortiert nach Album und Künstler, mitsamt den Songtexten auf. Semsix
Entgegen der bisherigen Annahmen bleiben die Kunststoffe nicht stabil, sondern zersetzen sich unter dem Einfluss von Sonne, Regen und anderen Einflüssen.
Dabei werden giftige Chemikalien wie Bisphenol A und Oligomere freigesetzt, wie eine am Mittwoch auf dem Jahrestreffen der Amerikanischen Chemischen Gesellschaft vorgestellte Studie ergab.
«Kunststoff wird im täglichen Gebrauch allgemein für ziemlich stabil gehalten», sagte der Autor der Studie, Katsuhiko Saido von Nihon-Universität in der japanischen Stadt Chiba. «Wir haben festgestellt, dass sich Plastik im Ozean tatsächlich zersetzt und so eine weitere Quelle der globalen Kontamination darstellt, die in der Zukunft andauert.»
Aggressive asiatische Wespen terrorisieren und attackieren Menschen und einheimische Insekten, in Frankreich. Nun wird die Befürchtung laut, dass die angriffslustigen Tiere in andere Länder eingeschleppt werden. Weiter...