Im normannischen Tausend-Seelen-Dorf Varengeville liegen vier Gärten dicht beieinander, die, jeder auf seine Art, zu einer Reise durch das Reich der Flora einladen. Seit diesem Sommer sind alle vier für Besucher geöffnet – ein Rundgang in Begleitung ihrer Besitzer oder Betreiber. Weiter...
Der Tod von bekannten Zootieren sorgt jeweils für Schlagzeilen. In den Tiergärten werden aber Tiere fast aller Arten älter als in freier Wildbahn, sagt der neue Direktor des Weltverbands für Zoo und Aquarien. Weiter...
Eine Tschechin ist von bis zu 25 Hunden totgebissen worden. Das Unglück ereignete sich am Freitag auf dem Grundstück der 60-Jährigen in dem Dorf Radonice-nad-Ohri rund 65 Kilometer nördlich von Prag, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Rottweiler hätten die Halterin am frühen Morgen angegriffen. Sie sei sofort an ihren schweren Bisswunden gestorben. Die Tochter alarmierte die Polizei, die alle Hunde beschlagnahmte. Die Tiere seien «missbraucht und ausgehungert» gewesen, berichtete ein Fernsehsender. Ermittlungen wurden eingeleitet.
NZZ/online
Loretta Lynn (Loretta Webb) * 14. April 1935 Butcher Hollow, Kentucky.
1961 startete Loretta Lynn ihre Gesangskarriere. Lynn veröffentlichte 70 Alben (davon erreichten 17 Platz 1 der Charts) und hatte 27 Nummer-1-Hit-Singles.
100 Schlangen, 70 Schlangen und 20 Frösche in ein Hotelzimmer? Der Frage geht die Kölner Polizei derzeit nach. Ihren Angaben zufolge hatten drei aus China stammende Gäste die Tiere in ihrem Gepäck eingeschleust. Angestellten war das Trio verdächtig erschienen. Am Freitagabend riefen sie die Polizei, die daraufhin die Gepäckstücke durchsuchte und auf die Reptilien stieß. Ob es sich dabei um seltene und geschützte oder gar giftige Exemplare handelt, war am Abend noch unklar. "Der Kölner Zoo hat die Tiere erst mal aufgenommen", sagte ein Polizeisprecher. Spiegel/online...
Aus einer Pumpe im südwestjapanischen Atomkraftwerk Genkai ist einem Bericht zufolge radioaktives Wasser entwichen. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete, das verstrahlte Wasser sei nach Regierungsangaben aber nicht in die Umwelt gelangt.
Ein Sprecher der Atomaufsichtsbehörde in Tokio, Testyuy Saito, teilte heute mit, aus einer Pumpe im Reaktor 3 des AKW Genkai auf der Halbinsel Higaschi-Matsuura seien am Freitag 1,8 Tonnen radioaktives Wasser ausgetreten. Die Ursache werde ermittelt.
TagesAnzeiger/online
Ein Unbekannter soll auf zwei Berliner Weihnachtsmärkten Menschen vermutlich giftige Getränke angeboten haben. Die Polizei rät zu erhöhter Aufmerksamkeit. Weiter...
Bereits vor 77000 Jahren schätzten die Menschen ein bequemes Nachtlager - sehr wahrscheinlich schliefen sie immer wieder im gleichen Bett. Ihre Matratzen waren sogar mit Insektenmittel präpariert. Weiter...
Bettye Lavette (Betty Haskin) * 29. Januar 1946 in Muskegon, Michigan
LaVette wuchs in Detroit auf, wo sie von der Musikproduzentin Johnnie Mae Matthews entdeckt wurde. Im Alter von 16 Jahren nahm sie 1962 My Man - He's A Lovin' Man auf, das ein US-weiter Hit wurde. Sie ging mit Clyde McPhatter, Ben E. King, Barbara Lynn, Otis Redding und James Brown auf Tournee.
Nach weiteren Singles nahm LaVette 1972 ihr erstes Album Child of the Seventies auf, das jedoch nicht veröffentlicht wurde. Trotz großer Bühnenerfolge blieb ihr der Plattenerfolg versagt. Sie trat mehrere Jahre am Broadway auf und ging mit Cab Calloway auf Musical-Tournee.
Ratten fühlen mit ihren gefangenen Freunden und helfen ihnen – sogar wenn sie selbst davon keinen Vorteil haben. Es sei die erste Beobachtung dieser Art bei Nagetieren, berichten amerikanische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift «Science»
Die Forscher der Universität Chicago hielten Laborratten paarweise in Käfigen, so dass die Tiere sich aneinander gewöhnten. Anschliessend sperrten sie eine der Ratten in einen durchsichtigen Behälter innerhalb eines grösseren Test-Käfigs.
Wie erwartet reagierte auch die andere Ratte mit Unruhe auf die Gefangenschaft ihres Gefährten. Nach einigen Versuchen jedoch lernten die freien Ratten, die Gefängnistür zu öffnen. Sie halfen ihren Gefährten hinaus, öffneten jedoch nie die Tür für Stoffmäuse oder andere Gegenstände. Weiter...
Japan will umgerechnet kanpp 14.5 Millionen Euro aus dem Nachtragshaushalt für den Wiederaufbau nach dem Tsunami in den Walfang investieren. Ein Sprecher der japanischen Fischereibehörde kündigte am Donnerstag an, dass das Geld in die Sicherung der Walfangschiffe gegen Angriffe von Umweltschützern gesteckt werden solle. Damit solle der vom Tsunami zerstörten Region im Nordosten des Landes geholfen werden. Viele Dörfer seien dort vom Walfang abhängig. Weiter...
"Pusuke" war sein Name, ein Mischling war er und nicht irgend einer: Der Hund galt als ältester seiner Art auf dem Globus. Nun ist sein langes Leben zu Ende, er starb nach kurzer Krankheit. Weiter...
Er macht uns immer noch staunen: Heute wird der 150. Geburtstag des Filmpioniers Georges Méliès gefeiert.
In Montreuil baute Méliès das erste Filmstudio überhaupt. Immer aufwendiger produzierte er dort seine «Feerien» (frz. «Zauberwelten»). Bald erzählen sie von Reisen an ferne, imaginäre Orte. Moderne Technologie geht in ihnen ein Bündnis mit der Sehnsucht der Zuschauer nach dem Fantastischen und der Exotik ein. Méliès’ Fantasien wurden weltweit enorm populär: «Voyage dans la lune» war 1902 nicht nur der bis dahin längste Film, er sollte auch zum ersten Blockbuster werden – und wurde schamlos plagiiert. Als hätte er bereits das Problem der Filmpiraterie vorausgeahnt, liess Méliès einen Stern als Logo seiner Firma Star Film patentieren, mit dem er seine Filme gleichsam als Kopierschutz versah.
Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Eins will wegen Platzmangels erneut schwach verstrahltes Wasser ins Meer leiten. Tepco begründete dies mit einem drohenden Mangel an Tankkapazitäten für verseuchtes Wasser in der Atomruine. Der Betreiber hatte bereits in den vergangenen Monaten absichtlich verseuchtes Wasser ins Meer geleitet. Zwar wird ein Teil des aus dem Kraftwerk ausgetretenen und hochgradig verseuchten Wassers dekontaminiert und zur Kühlung der in Folge des Erdbebens und Tsunami vom 11. März beschädigten Reaktor 1 bis 3 wiederverwendet. Doch fliessen weiter täglich zusätzlich 200 bis 500 Tonnen Grundwasser in die Reaktorgebäude, wie japanische Medien meldeten. Die vorhandenen Tanks hätten aber nur eine Kapazität von 160'000 Tonnen. Im März könnten sie voll sein. Man könne in den nächsten Jahren nicht immer mehr Tanks aufstellen, erklärte Tepco. TagesAnzeiger/online
Die PET-Flasche hat heute auf dem Verpackungsmarkt aufgrund ihres Gewichts und der Bruchsicherheit die klare Vormachtstellung. Dies wollen die beiden Zürcher Firmen Vetropack aus Bülach und Bucher Industries aus Niederweningen aber bald ändern. So hat eine Tochterfirma von Bucher Industries in ihrem amerikanischen Forschungszentrum eine Methode zur Herstellung einer «revolutionären» Glasflasche entwickelt. Es gelang kürzlich erstmals, aus Sicherheitsglas eine Flasche zu formen. Die neuen Flaschen aus Sicherheitsglas werden bei 700 Grad Celsius gehärtet und anschliessend schockartig und gleichmässig abgekühlt. Bis anhin gelang es nicht, aus Sicherheitsglas dreidimensionale Körper zu formen. Weiter...
In Italien wurde ein mutmaßlicher Großbetrug mit gefälschten Öko-Lebensmitteln entdeckt, der nun auch die deutschen Behörden alarmiert. Wie das Verbraucherministerium mitteilte, seien Lieferlisten angefordert worden. Die Polizei hatte 2500 Tonnen vermutlich falsch deklarierte Öko-Waren beschlagnahmt. Mit dem Schwindel soll eine Fälscherbande Millionenumsätze gemacht haben. Weiter...
Tom Waits, Sohn eines später geschiedenen Lehrerehepaars, wird heute am 7. Dezember 62 Jahre alt. Von der Debüt-Platte «Closing Time» (1973) bis zu «Bad As Me» fasziniert er die Fans seit fast vier Jahrzehnten mit abgründigen, düsteren Songs, von denen er etliche zu Erfolgsmusicals - «The Black Rider», «Alice in Wonderland», «Woyzeck» - gebündelt hat.
Waits erzählt von den Verlierern und Underdogs der amerikanischen Gesellschaft, von Gewalt, Suff und Depression. Trotz aller stilistischen Wandlungen und Experimente ist vor allem seine Stimme immer unverwechselbar geblieben: ein tiefes, raues und krächziges Organ.
Das japanische Militär hat am Mittwoch mit Dekontaminierungsarbeiten in der 20-Kilometer-Sperrzone um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima Daiichi begonnen. Rund 900 Soldaten sollen öffentliche Gebäude von Strahlung reinigen.
Die Gebäude in den östlich von Fukushima gelegenen Ortschaften Namie, Naraha, Tomioka und Iitate sollen künftig als Stützpunkte für eine grossangelegte Dekontaminierung verstrahlter Gebiete dienen, mit der die Regierung im Januar beginnen will. Der Einsatz der Streitkräfte ist auf etwa zwei Wochen angelegt. Weiter...
Tierschützer haben 14 verletzte Mondbären (Ursus thibetanus) in Vietnam aus der Gefangenschaft befreit. Die Tiere wurden in einer Farm im Süden des Landes gehalten, wo ihnen in einem schmerzhaften Prozess Galle entzogen wurde, berichtete heute die Organisation Animals Asia Foundation (AAF).
Bärengalle ist als Heilmittel in der traditionellen asiatischen Medizin begehrt, obwohl Ärzte die Wirkung bestreiten. Die Besitzer der Bärenfarm in der Provinz Binh Duong übergaben die Tiere nach eigenen Angaben freiwillig, nachdem sie über die Arbeit der Tierschützer im Fernsehen gehört hatten.
TagesAnzeiger/online
Ein Spanier hat aus Frust über seinen Glücksspielverlust den Spielautomaten gestohlen. Er hatte in einer Kneipe in Madrid beim Spielen eine grosse Menge Geld verloren, wie die Zeitung «El Mundo» berichtete. Der Mann habe sich sichtlich verärgert an die Bardame gewendet und gefordert, sie solle ihm wegen des Verlustes 1200 Euro auszahlen. Als die Frau sich geweigert habe, habe der Mann einfach den Stecker aus dem Spielautomaten gezogen, das Gerät in einen Kleintransporter geladen und sei weggefahren. Vom Dieb fehlt jede Spur.
TagesAnzeiger/online
Dichter Smog hat in der chinesischen Hauptstadt zu grossen Behinderungen im Verkehr geführt. Grund ist die immense Luftverschmutzung, die die Sicht stark beeinträchtigt.
Laut der US-Botschaft in Peking, die aufgrund eigener Smog-Messungen stets schlechtere Werte als die chinesischen Behörden angibt, erreichte die Verschmutzung ein «gefährliches» Niveau. Internationale Organisationen, darunter die UNO, stufen die 20- Millionen-Einwohner-Stadt Peking als eine der Städte mit der grössten Luftverschmutzung weltweit ein. Grund ist vor allem der steigende Verbrauch von Energie, die vor allem durch Kohle erzeugt wird.
China habe in den vergangenen zehn Jahren seinen Kohle-Verbrauch mehr als verdoppelt. Dadurch gibt es mehr Russ in der Luft sowie Sekundärschadstoffe wie Schwefeldioxid und Stickstoffoxid, welche die Pekinger Dunstglocke mitverursachten. Hinzu kommen fünf Millionen Fahrzeuge in der Stadt, die mit ihrem Feinstaub-Ausstoss die Luft verschmutzten.
Er galt als ältester Musiker der Welt, spielte mit Größen wie Louis Armstrong und Bing Crosby - nun ist der Ukulele-Star Bill "Tappy" Tapia im Alter von 103 Jahren gestorben. Weiter...
Los Dos
Als Gitarrist Hansueli Tischhauser und Drummer Luca Ramella vor über fünf Jahren ihr Duo Los Dos starteten, waren reduzierte Klänge die Losung des Tages: sparsame Miniaturen zwischen Surfpunk und Sumpfboogie, aufgepeppt allerhöchstens durch elektronische Loops und gewürzt mit der alligatorialen Stimme des «Han Sue Lee», dieses späten Ziehsohnes von Screaming Jay Hawkins.
Das bedeutsamste Fest der Römer war jenes des altitalischen Saturn, die Saturnalien. Ab dem 17. des Monats ging es vier Tage und Nächte hoch zu und her: Sklaven und Herren speisten am selben Tisch, alle Standesunterschiede waren für diese Zeit aufgehoben. Die Sklaven durften ihrer Herrschaft ohne Furcht vor Strafe unangenehme Wahrheiten ins Gesicht sagen. Die NZZ vom 29. November 1970 erzählt von vergessenen Bräuchen, die das Leben der Menschen im Dezember erhellten. Von Hexen und Geistern, dunklen Mächten, Licht und Feuer. NZZ Archiv pdf