Eine Klinik für Eulen bei Madrid setzt seit Jahren erfolgreich Akupunktur ein, um verletzte Vögel zu behandeln. Auch bei Schweizer Bauern ist Komplementärmedizin bekannt. Weiter...
Eine Ölpest hat sich in Bangladesh mehr als 80 Kilometer in einem Mangrovenwald ausgebreitet. Das nach einem Schiffsunglück ausgeflossene Öl bedrohe das Ökosystem, befürchten Umweltschützer. Es sei ein toter Irawadi-Delfin entdeckt worden, und es könnten noch mehr Tiere zu Schaden gekommen sein, berichtete die «Dhaka Tribune» gestern. Der 1400 Quadratkilometer grosse Sundarbans-Mangrovenwald gilt als Rückzugsort für Dutzende gefährdete Tierarten. Am Dienstag waren etwa 350 000 Liter Heizöl ausgeflossen, als ein Tanker gesunken war.
Zirkusse in den Niederlanden müssen künftig auf sämtliche Wildtiere verzichten. Ein entsprechendes Verbot sei vom Regierungskabinett beschlossen worden, teilte das Wirtschaftsministerium in Den Haag am Samstag mit. «Die Gesundheit der Tiere ist wichtiger als ihre Verwendung für Vergnügungen oder das Festhalten an überkommenen Traditionen», hiess es. Enge Gehege sowie die für Zirkusse unumgänglichen ständigen Reisen seien für die oft angeketteten Tiere eine Qual. Das Wildtierverbot gilt vom 15. September 2015 an.
Die schwarz-weisse Hauskatze Cookie hat nach 18-monatiger Wanderschaft quer durch Frankreich glücklich ihr Frauchen wiedergefunden. Die Katze hat 1116 Kilometer zurückgelegt, seit sie im März 2013 in Grasse verschwunden ist.
Ihr Frauchen, eine Künstlerin, wohnte damals vorübergehend in einem Hotel in der südfranzösischen Stadt. Das zu der Zeit zehn Monate alte Tier war aus dem Hotelzimmer entlaufen. Jetzt fand ein Tierarzt die Katze - ausgemergelt und schmutzig - in der Normandie in der Nähe des Wohnortes der Künstlerin. Die will nun ein Buch über die abenteuerliche Wanderschaft von Cookie schreiben.
Ein Dieb hat in Baar ZG eine Bijouterie bestohlen. Statt mit wertvollem Schmuck machte er sich aber mit dem praktisch wertlosen Weihnachtschmuck davon.
Der Dieb schlug gemäss Angaben der Geschäftsinhaberin in der Nacht auf Donnerstag zu. Er entwendete von einem Metalltorbogen vor dem Eingang 20 Glaskugeln. Die Kugeln der Weihnachtsdekoration hätten einen Gesamtwert von rund 50 Franken, sagte die Inhaberin. Im Geschäft selbst fehlte aber nichts.
Der Dieb ging offenbar mit grosser Sorgfalt vor. Die Kugeln waren festgeklebt gewesen und hätten, um Scherben zu vermeiden, mit Vorsicht entfernt werden müssen.
Paaren sich ein Wolf und ein Hund, kommt ein Tier zur Welt, das Kraft und Jagdinstinkt des Wolfes hat und gleichzeitig die Nähe zum Menschen sucht. Solche Wolf-Hund-Hybride kennt man bereits aus Osteuropa oder den italienischen Abruzzen.Für den St. Galler SVP-Nationalrat Roland Rino Büchel ein Grund, diese Tiere im Auge zu behalten. Momentan gibt es diese Tiere zwar noch nicht bei uns, doch in Zukunft ist es durchaus möglich, dass Hybride einwandern oder dass es bei uns zu solchen Kreuzungen kommt.
Bei der Koordinationsstelle für Raubtierökologie (Kora) in Bern sieht man derzeit keine Gefährdung durch Wolf-Hund-Hybriden: «Die Schweiz wird wahrscheinlich keine Probleme mit Wolf-Hund-Hybriden haben», sagt Manuela von Arx von der Kora. Dies liege zum einen daran, dass sich keine solchen Tiere in der Nähe der Schweiz aufhielten und dass es in der Schweiz kaum streunende Hunde gebe, die sich mit Wölfen kreuzen könnten. «In den Abruzzen gibt es sehr viele solcher Hunde und dementsprechend auch Hybrid-Wölfe», so von Arx. Diese würden aber nicht den weiten Weg in die Schweiz laufen.
Diese Meinung teilt Wildhüter Rolf Wildhaber. Es bestehe zwar die biologische Möglichkeit, dass sich ein Hund mit einem Wolf in der Schweiz kreuze, doch: «Hybrid-Wölfe werden in der Regel von Wolfsmüttern aufgezogen. Dementsprechend verhalten sie sich auch wie normale Wölfe», so Wildhaber. Man würde den Unterschied nicht merken.
Ein gieriger Kater bricht im Osten Russlands in einen Fischladen ein - und genehmigt sich Haiflossen, Scholle und Tintenfische im Wert von 850 Euro. Doch wie kam das Tier überhaupt in den Laden im Flughafen-Terminal? Weiter ...
Tierschützer schlagen wegen der Zustände auf Bärenfarmen im Norden Vietnams Alarm. Die Zustände, unter denen die Tiere in der besonders bei Touristen beliebten Ha Long-Bucht gehalten würden, seien schockierend.
Mehr als die Hälfte der Bären seien ausgezehrt, vielen fehlten Gliedmassen, und sie wiesen Wunden auf, hiess es in einer Mitteilung der die Gruppe Animals Asia. Zwar ist es mittlerweile verboten, den Tieren Gallensaft zu entnehmen, doch dürfen die Bären weiter als Haustiere oder Touristenattraktion gehalten werden. Gallensaft ist in der traditionellen asiatischen Medizin als Heilmittel begehrt, die Wirkung ist umstritten.
Der Textil-Discounter Kik ruft seinen Hundesnack-Adventskalender zurück. In einigen Leckerli wurden Metallsplitter gefunden. Kunden können den Artikel in allen Kik-Filialen zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. Weiter ...
Zitteraale können ihre Beute regelrecht fernsteuern: Mit bis zu 600 Volt starken Stromschlägen beeinflussen sie die Muskulatur ihrer Beutetiere, wie der Biologe Kenneth Catania von der Vanderbilt University in Tennessee in der «Science» berichtet.
Je nach Situation variieren die Zitteraale demnach ihre Stromstösse. Einige knapp aufeinanderfolgende schwache Stromschläge dienten dazu, versteckte Beute aufzuspüren, schreibt Catania. Die Signale lösten bei den Beutefischen unwillkürliche Zuckungen aus und verrieten so deren Aufenthaltsort. Mit einer Salve starker Stromschläge lege der Zitteraal seine Beute dann lahm: Sie machen die Beutetiere bewegungsunfähig, indem sie die Muskeln am ganzen Körper sich kontrahieren lassen und so quasi einen «Starrkrampf» auslösen.
Der gesamte Angriff dauere nur etwa 200 Millisekunden, fand Catania in einer Reihe von Experimenten heraus. Das zeitliche Muster der ausgesandten Stromstösse ähnele dem Muster der Motorneuronen – jener Nervenzellen, die die Muskulatur steuern – bei der Muskelanspannung.
Zitteraale (Electrophorus electricus), die bis zu zweieinhalb Meter lang und 20 Kilogramm schwer werden können, sind keine Aale, wie Name und langgestrecktes Aussehen der Fische vermuten lassen, sondern gehören zu den sogenannten Neuwelt-Messerfischen. Sie leben in schlammigen, sauerstoffarmen Süssgewässern im tropischen Südamerika, beispielsweise in Amazonas und Orinoco.
Die Gemeindeversammlung in Schwyz ist am Mittwochabend nicht nach dem Willen des Gemeinderats abgelaufen: Die Bevölkerung von Schwyz ist bereit, mehr Steuern zu zahlen, etwa um Kindertagesstrukturen an den Schulen zu finanzieren.
Der Gemeindeschreiber von Schwyz, Bruno Marty, bezeichnet den Ausgang der Versammlung in einer Mitteilung als "Überraschung". Es seien so viele Stimmberechtigte aufmarschiert wie "seit Jahren" nicht mehr - angelockt hatte sie vorab die Diskussion um die Subvention von familienergänzenden Tagesstrukturen an den Schulen.
Der Gemeinderat hatte es aus Spargründen abgelehnt, einem entsprechenden Projekt eine Anschubfinanzierung zu gewähren.
Die Versammlung hiess aber einen Betrag von 30'000 Franken "sehr deutlich und mit Applaus" gut. Es gelte, den Grundstein für ein längerfristiges Projekt zu legen und Standortattraktivität sei für den Staat nicht gratis zu haben, lauteten die Argumente. Ebenso gestrichen hat sie geplante Einsparungen bei der Bildung (20'000 Fr.) und für energiefördernde Massnahmen (50'000 Franken).
Die Steuererhöhung war aber laut Gemeindeschreiber die grösste Überraschung: Mit "überwältigender Klarheit" hätten die Stimmberechtigten einer Erhöhung des Steuerfusses um 10 auf 165 Prozent einer Einheit zugestimmt - die SP hatte diese beantragt. Damit halbiert sich das Budgetdefizit der Gemeinde von rund 3 auf 1,5 Millionen Franken.
Das nenne ich direkte Demokratie.
Ein grosser Liftschacht, mehrere Magnetkabinen und ganz schnelle Transporte: Was der deutsche Konzern nun präsentiert, hört sich an wie Zukunftsmusik. Tatsächlich baut Thyssenkrupp aber genau daran. An einem System, das ähnlich der Magnetschwebebahn Personen fortbewegt. Im Gegensatz zu den jetzigen Liftsystemen können die Kabinen aber sowohl vertikal wie auch horizontal bewegt werden, Magnettechnik sei Dank. Das neue System wird für Gebäude geplant, die über 300 Meter hoch sind. 2016 soll der erste Prototyp getestet werden.
Bei der Behandlung der sogenannten Fremdkörpererkrankungen beim Rindvieh sind nicht weniger als 98 Prozent der Fälle Nägel oder Drähte die Ursache, gelegentlich auch Isolatoren von Weidezäunen oder gar Brillengestelle. Niemals aber sind es Aludosen, die zum Tod einer Kuh führen. Nägel und Drähte sind Dinge, die auf jedem Bauernhof zu finden sind. In Kuhmägen sind kaum Alustücke zu finden. Falls doch, so sind sie harmlos. Im Unterschied etwa zu Nägeln könnten die Aluteile nicht eine Magenwand durchbohren. Der Grund sei möglicherweise, dass die Alustücke zu weich dafür seien.
Die Behörden unterscheiden vier Belastungskategorien: Mit erblich nicht belasteten Tieren darf unbeschränkt gezüchtet werden. Bei der Zucht von Tieren mit leichter Belastung muss die Züchterin oder der Züchter die neuen Tierhalter schriftlich über die notwendige Pflege, Haltung und Fütterung der Nachkommen informieren.
Mittelgradig belastete Tiere dürfen für die Zucht eingesetzt werden, um etwa den Inzuchtgrad nicht weiter zu erhöhen. Die gezüchteten Jungen müssen aber weniger belastet sein als ihre Eltern.
Tiere mit extremen Abweichungen von der Normalform, die ohne menschliche Hilfe nicht überleben können oder die deswegen nicht vorschriftsgemäss gehalten werden können, dürfen nicht gezüchtet werden. Generell gilt eine strenge Dokumentationspflicht.
Als verbotene Zuchtformen gelten Extremzuchten. Die Liste umfasst deren sechs: Tanzmäuse, Känguru-Katzen, Reptilien mit Enigma-Syndrom, diverse Goldfischarten, Zwerghunde, die weniger als 1,5 Kilo wiegen und Rinder der Rasse Blauweisse Belgier in Reinzucht. Diese Tiere dürfen auch nicht mit unbelasteten Tieren verpaart werden, um so die Belastung „wegzuzüchten".
Was mit einem Foto einer finster dreinblickenden Katze im Internet begann, bescherte der Besitzerin von Grumpy Cat, Tabatha Bundesen und ihrer Familie, in gut zwei Jahren rund 82 Millionen Euro Einkommen. Tardar Sauce, wie die Katze eigentlich heisst, hat inzwischen schon ihren ersten Film gedreht, ein Buch auf der New York Times Bestseller-Liste und eine Kaffee-Linie mit dem Namen «Grumppuccino».