Traumberuf Künstler
5000 Damen und Herren gehen in Berlin dem Beruf des Künstlers nach. Laut einer von der «Neuen Zürcher Zeitung» zitierten Untersuchung ist die Dunkelziffer gerade ebenso hoch. Wie ausgesprochen lustig ist die Bezeichnung «Dunkelziffer». Handelt es sich dabei um Leute, die den Beruf nur heimlich ausüben, weil sie sich dafür schämen, oder empfinden sie es als Angeberei, sich als Künstler zu bezeichnen, weil sie glauben, die Veränderung des Aggregatzustandes von Nicht-Kunst zu Kunst sei ein schlagartiger Qualitätssprung von etwas Unnützem in etwas Wichtiges, weil Erbauendes und allenfalls Zeitkritisches in einer möglichst noch nie da gewesenen Form?
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Ricotimi - 23. Mär, 12:47