Viele Internetbenutzer surfen mit veralteten Browsern. Damit gehen sie unnötige Risiken ein. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von ETH Zürich und Google. Sie fordert ähnlich wie bei Lebensmitteln ein Verfalldatum für Webbrowser. Weiter...
Schwedenfahrer müssen aufpassen: Wollen sie in den nächsten Tagen mit ihrem Hund über die Grenze, werden Tierpass und Impfbescheinigung streng kontrolliert. Wer keine Papiere dabei hat, muss umdrehen. Schweden erwartet zur "Welthundeschau" eine Hundeinvasion. Weiter...
Früher wurden Tierarten ihres Körperbaus oder Lebenswandels wegen in einen Topf geworfen. Heute definieren in der modernen Biologie zunehmend die Gene, wer mit wem wie nahe verwandt ist. Deshalb müssen biologische Stammbäume immer mal wieder neu gezeichnet werden. Das Problem dabei ist, dass Aussehen und Erbmaterial nicht immer übereinstimmen. Weiter...
Die Abholzung der Tropenwälder schreitet ungebremst voran: Von 2000 bis 2005 sind 27 Millionen Hektaren Regenwald verschwunden – 2,4 Prozent des gesamten Tropenwaldes. Weiter...
Wissenschaftler der University of Bristol http://www.bristol.ac.uk haben ein technisches Überwachungssystem entwickelt, dass es ermöglicht, die Bestandsgrößen und Populationsdynamik bei Pinguinen und anderen Arten zu ermitteln ohne sich den Tieren physisch nähern oder unmittelbar in ihren Lebensraum eingreifen zu müssen. "Bisher musste man Metallmarken mit einem ID-Code verwenden, um die Pinguine verfolgen zu können", sagt Peter Barham, Entwickler des "Penguin Recognition System" http://www.spotthepenguin.com. Die Technologie der englischen Forscher hingegen basiert auf der Videoerfassung der charakteristischen Musterung der afrikanischen Pinguine. Da jeder Vogel ein anderes Muster aus schwarzen Flecken auf seiner Brust trägt, das sich während des gesamten Erwachsenenlebens nicht mehr verändert, können die Tiere einzeln identifiziert werden. "Das bedeutet, dass wir die Pinguine draußen in der Wildnis beobachten können, in Echtzeit und mit ziemlicher Genauigkeit", so Barham. Weiter...
Der Klimawandel treibt die Pflanzen der westeuropäischen Wälder in immer höher gelegene Gebiete. Um den steigenden Temperaturen zu entkommen, sind die Pflanzen pro Jahrzehnt bereits um durchschnittlich 29 Meter nach oben geklettert, wie ein französisch-chilenisches Forscherteam in der Fachzeitschrift «Science» berichtet. Die deutlichsten Höhenverschiebungen seien bei schnell wachsenden Pflanzenarten festzustellen sowie bei solchen, die ausschliesslich im Gebirge vorkommen. Weiter...
Das Wasser des Bodensees wird dank der Massnahmen zur Reinhaltung immer sauberer. Das heisst aber auch, dass der Anteil des Phosphors, eines wesentlichen Pflanzennährstoffs stark zurückgegangen ist. Die Folge sind weniger hohe Fangerträge der Fischer. Im vergangenen Jahr wurde so wenig gefangen wie seit 50 Jahren nicht mehr. Weiter...
Die Organisation Census of Marine Life (CoML) http://www.coml.org hat es sich zum Ziel gesetzt, die derzeit rund 230.000 bekannten Arten von Meereslebewesen zu erfassen und Wissenschaftlern wie Laien zugänglich zu machen. Dazu hat das internationale Forscher-Netzwerk das Online-Verzeichnis World Register of Marine Species http://www.marinespecies.org eingerichtet. Die Übersicht umfasst derzeit 122.500 verifizierte Arten, über 50.000 Parallelbezeichnungen konnten die Experten schon aussondieren. Die Datenbank umfasst neben Informationen über die Artensystematik und exakte Namen auch Beschreibungen von Lebensweise und Lebensraum. Einige tausend Photos illustrieren das Werk, das bis zum Jahr 2010 komplettiert sein soll. "Wollen wir die Meere schützen, müssen wir abschätzen können., wie widerstandsfähig ein System ist, wenn Arten verloren gehen oder herausgefischt werden", sagt Brigitte Ebbe vom Projekt CeDAMar http://www.cedamar.org, das am CoML beteiligt ist, gegenüber pressetext. "Die Taxonomie, die Beschreibung der Arten, ist da die Basis, von der wir ausgehen können." Weiter...
Russlands Ministerium für Katastrophenschutz ist besorgt. Ganze Städte könnten wegen der Klimaerwärmung im Schlamm versinken – und hochgiftiger Müll in die Umwelt gelangen. Weiter...