Vom Zürcher Tösstock bis in die italienischen Ostalpen
Der im Winter im Schweizerischen Nationalpark gefangene und wieder freigelassene Luchs stammt vom Tössstock im Kanton Zürich. Unterdessen ist das mit einem Sender versehene Tier weit in die Italienischen Alpen abgewandert - 200 Kilometer Luftlinie vom Tössstock entfernt. Seine Wanderung ist die weiteste, die bisher von einem Luchs im Alpenraum verfolgt werden konnte. Weiter...
In den norddeutschen Flüssen werden nach Angaben von Tierexperten zunehmend Schweinswale gesichtet. Die Meeressäuger schwimmen gerade im Frühjahr immer häufiger von der Küste weit die Flüsse hinauf, wie Denise Wenger von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GDR) in München sagte. «Über die Gründe können wir derzeit anhand der dünnen Datenlage nur spekulieren», erklärte die Biologin in einem Gespräch mit der Deutschen Presse- Agentur dpa. So könnte die Überfischung bestimmter Arten wie Sandaale dazu geführt haben, dass Schweinswale auf andere Fischarten ausweichen und diesen hinterherziehen. Weiter...
Vor einem Jahr sponserte NZZ Folio die Auswilderung eines Bartgeierweibchens. Nach einigen flügellahmen Wochen im Nest hob «Folio» plötzlich ab, zerschlug den Peilsender und verschwand. Weiter...
Sequenzvergleiche von Tyrannosaurus-, Huhn- und Reptilproteinen
Der evolutionäre Ursprung der Vögel wird unter Experten nach wie vor diskutiert. So sind viele Fachleute der Ansicht, die Vögel stammten von einer Gruppe von Dinosauriern ab, zu denen auch der bekannte Tyrannosaurus rex gehört. Weiter...
Zusammenspiel von Klimawandel und veränderter Bewirtschaftung im Urserntal
In den letzten Jahren ist der Eindruck entstanden, dass die Erosion im Alpenraum stärker geworden sei. Und als Folge des Klimawandels befürchtet man eine weitere Zunahme von Rutschungen. Tatsächlich weiss man jedoch erst wenig über die Erosionsgefährdung alpiner Böden. Im Urserntal versuchen ihr Experten nun auf die Spur zu kommen. Weiter...
Die weltweiten Bestrebungen der Supermärkte und der Industrie, konventionelle Kunststoffe durch umweltfreundliche pflanzenbasierte Biokunststoffe zu ersetzen, führt zu Umweltbelastungen und verwirrt zudem die Verbraucher, so das Ergebnis einer Studie der britischen Zeitung The Guardian.
"Die Ersatzstoffe können zu einem erhöhten Ausstoß an Kohlendioxid-Emissionen auf Deponien führen. Zur Dekompostierung benötigen sie hohe Temperaturen und einige Substanzen lassen sich in Großbritannien überhaupt nicht wiederverwerten", schreibt Umweltredakteur John Vidal. Der Markt für Biokunststoffe auf der Basis von Mais, Zuckerrohr, Weizen und anderen Getreidesorten verzeichnet ein jährliches Wachstum von 20 bis 30 Prozent. Durch den hohen Flächenbedarf für den Getreideanbau verstärke die Herstellung von Biokunststoffen die globale Lebensmittelknappheit. Weiter...
Als Gary Mikus erfuhr, dass eine unheilbare Nervenkrankheit die Hinterläufe seines Schäferhunds zu lähmen begann, kam ein Einschläfern des Tiers für ihn nicht in Frage. Zufällig stieß er dann in einer Zoohandlung auf eine Anzeige: "Eddie’s Wheels für Haustiere. Hilfe für behinderte Haustiere." Jetzt kann der Hund namens "Bear", der Mikus seit zehn Jahren begleitet, wieder ein einigermaßen normales Leben führen – in seinem neuen Rollstuhl. Weiter...
Das Tiefseewesen verblüfft die Forscher: Ein vor der Antarktis gefangener Kolosskalmar hat ein 27 Zentimeter großes Auge - ein Rekord. Derzeit wird das Tier von Forschern in Neuseeland aufgetaut und seziert. Gibt es noch mehr Überraschungen? Weiter...