In Berlin leben mittlerweile bis zu 8000 Wildscheine. Und die günstigen Witterungsverhältnisse locken immer mehr Schwarzkittel an die Spree. Das ist nicht ganz ungefährlich. Nach einem Angriff auf einen Rentner warnen Förster vor aufgebrachten Muttertieren. Die werden besonders bei Hunden zur rasenden Wildsau. Weiter...
Problembär JJ3 lässt sich nicht von Siedlungsbesuchen abhalten
Nacht für Nacht taucht der wagemutige Problembär JJ3 in Bündner Siedlungen auf. Die Knallpetarden und Schrotschüsse der Wildhüter haben ihn bislang nicht gelehrt, sich von Müll und Häusern fern zu halten, wie der Bündner Jagdinspektor Georg Brosi auf Anfrage sagte. Sein Halbbruder MJ4 wurde vor einem Bienenhäuschen geblitzt. Weiter...
Die Klimaerwärmung könnte nicht nur die Polkappen zum Schmelzen bringen, sondern auch Magma. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Universitäten von Island und Leeds im Wissenschaftsmagazin Geophysical Letters http://www.agu.org. Besonders dramatisch ist die Situation auf der europäischen Insel Island. Der dortige Gletscher Vatnajökull schmilzt jährlich um fünf Kubikkilometer. Die Forscher haben nun berechnet was das für die darunter liegende Erdkruste und das Magma bedeutet. Weiter...
Wie man mit Unterstützung von Fledermäusen die Regeneration tropischer Regenwälder einfach und kostengünstig vorantreiben kann, haben Forscher des Leibniz Institutes für Zoo- und Wildtierforschung Berlin (IZW) http://www.izw-berlin.de und der Universität Erlangen-Nürnberg http://www.uni-erlangen.de gezeigt: Für eine Langzeitstudie in Costa Rica brachten die Forscher künstliche Tagesquartiere, die hohen Baumstämmen und somit den natürlichen Behausungen der fliegenden Säuger ähneln, auf gerodeten Flächen an, um die Ansiedlung zu begünstigen. Denn Fledermäuse verbreiten durch ihre Ausscheidungen verschiedenste Pflanzensamen in einem großen Umkreis. "Dieser Zusammenhang ist zwar schon länger bekannt, die Schwierigkeit war aber bisher, dass der Menschen wenig Einfluss darauf hat, wo sich die Fledermäuse ansiedeln. Mit unserem Projekt haben wir jetzt aber die Möglichkeit die Fledermäuse gezielt zu konzentrieren", erklärt Detlev Kelm, Studienautor und Mitarbeiter im Bereich Evolutionäre Ökologie des IZW, im Gespräch mit pressetext. Weiter...
"Der Boden war übersät mit toten Greifvögeln. Wir hatten an einer Stelle, die kleiner als ein Wohnhaus ist, alleine elf tote Greifvögel liegen. Die Dimension ist wahnsinnig groß. Wir haben insgesamt in 15 Monaten 58 tote Greifvögel gefunden. Das hat es selbst auf Malta, wo die Greifvogeljagd selbstverständlich ist, hat es so was noch nicht gegeben." Alexander Reidt ist tief geschockt. So etwas wie auf den Feld- und Waldwegen bei Vettweiß hat der langjährige Geschäftsführer des Komitees gegen den Vogelmord in Bonn noch nie gesehen: "Wir sind alle völlig entsetzt. Es macht auch keinen Spass, Greifvögel zu schützen, wenn sie vor der Nase vergiftet. Wir sind ziemlich erledigt." Weiter...
Verbissener Kampf mit einem Pitbull: Weil sich ihr Hund nicht verteidigen konnte, hat eine Frau in Minneapolis einfach selbst zugeschnappt - und so ihren Vierbeiner gerettet. Weiter...
Die Washingtoner Umweltbehörde soll beim Klimaschutz endlich handeln, finden Vertreter von 18 US-Staaten. Sie reichen Klage wegen Untätigkeit ein. Weiter...
Zehn Jahre lang bleiben Samen von gentechnisch verändertem Raps keimfähig im Boden. Zu diesem Schluss kommen Forscher des Swedish Board of Agriculture im Wissenschaftsmagazin Biology Letters http://publishing.royalsociety.org. Die Wissenschaftler hatten die gentechnisch veränderte Rapssaat vor zehn Jahren auf einem Feld ausgebracht. Trotz mehrfacher chemischer Behandlung mit Herbiziden, um die Samen zu vernichten, konnten die Forscher um Tina D'Hertefeldt von der Universität Lund http://www.lu.se/lund-university immer noch Gentech-Pflanzen auf dem Feld finden. Weiter...