Schnurlose Telefone könnten Krankheiten bei Haustieren auslösen oder verstärken, sagt ein Tierarzt. Wissenschaftlich bewiesen ist dies aber nicht. Weiter...
Einem Bezoar-Ziegenbock wurde es in seiner neuen Anlage im Berner Tierpark Dählhölzlli offenbar zu eng. Er überwand einen Elektrozaun und machte sich auf den Weg in die Stadt. Auf seiner Erkundungstour wurde er an verschiedenen Orten gesehen. Erst in einem Architekturbüro liess er sich schliesslich nieder. Weiter...
Sierra Leone hat ein Exportverbot für Tropenhölzer verhängt, berichtet BBC-Online. Damit will der krisengeschüttelte westafrikanische Staat die Rodung der eigenen Wälder verhindern. Nach Angaben des Nachrichtensenders plündern chinesische und andere ausländische Unternehmen die letzten verblieben Waldgebiete des Landes. Weiter...
Wie ihre Kollegen Humanmediziner haben jetzt auch Oberbergs Tierärzte einen kreisweiten Notdienst eingerichtet. Nach Dienstschluss werden wochentags jeweils zwei Veterinärpraxen Notdienst haben, an den Wochenenden sogar drei. Tierärzte-Sprecher Eberhard Steinkrüger: „Wir haben es jetzt endlich geschafft, diesen Service für den ganzen Kreis anzubieten.“ Die Tierärzte im Südkreis schickten Notfälle in der Vergangenheit meist gleich weiter an die Tierkliniken in Windeck oder Wissen. Weiter...
Ungarische Verhaltensforscher wollen einem Computer Hundesprache beigebracht haben. Die Software könne das Gebell einzelner Hunde besser auseinanderhalten als Menschen - und erkenne zudem einigermaßen, was die Tiere wollten.
Wer sich bei der Runde im Park plötzlich einem kläffenden Riesenhund gegenüber sieht, greift künftig vielleicht nur noch zu seinem Taschencomputer. Dieser analysiert binnen weniger Sekunden, was von dem Gebell zu halten ist und bestätigt dann hoffentlich, dass das Tier ja tatsächlich nur spielen will, wie das Dutzende Meter hinter ihm laufende Herrchen auch behauptet hat.
Einen solchen Übersetzer von Hunde- in Menschensprache wollen ungarische Verhaltensforscher jetzt entwickelt haben. Die von Csaba Molnar und seinem Team an der Budapester Eötvös-Universität ausgearbeitete Software hat mehr als 6000 Bell-Laute von 14 Mudis analysiert, einer ungarischen Hirtenhund-Rasse. Ihr Computerprogramm könne das Gebell einzelner Hunde besser auseinanderhalten als ein Mensch, schreiben die Forscher im Fachblatt "Animal Cognition" (online vorab veröffentlicht). Die Trefferquote habe 52 Prozent betragen, für Menschen sei die Aufgabe nahezu unlösbar. Weiter...
Tierisch viel Geld gibt der deutsche Durchschnittsbürger für seine vier- und zweibeinigen Freunde aus - im wahrsten Sinn des Wortes: 3,15 Milliarden Euro waren es im Jahr 2006, sagte Klaus Oechsner, der Präsident des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands (ZFF). Drei Viertel dieses Betrages werden für Futter ausgegeben - der Rest geht für Accessoires und kleidsames Zubehör drauf Weiter...
Eine Rekonstruktionswelle überrollt derzeit Deutschland; von Braunschweig und Dresden über Berlin und Potsdam bis nach Frankfurt und Heidelberg spült sie nicht nur denkmalpflegerisch wertvolle Ruinen oder Stadtparks hinweg, sondern auch die Bauten einer ungeliebten Moderne. Weiter...
Die EU will offenbar über die Richtlinien bei der verpflichtenden Beimengung von Agrotreibstoffen neu entscheiden, berichtet BBC-Online. Es sei nicht vorhersehbar gewesen, dass die Richtlinien - wonach zehn Prozent der Treibstoffe in der Gemeinschaft aus Pflanzen stammen - zu solchen Problemen führen. Konkret geht es um die Erhöhung der Lebensmittelpreise und die Bedrohung der Regenwälder. Die Umweltorganisation BirdLife International http://www.birdlife.org hat davor gewarnt, dass die Monokulturen von Ölpalmen zu einer dramatischen Abnahme der Biodiversität führen.
Am Beispiel der Insel Neubritannien, die zu Papua Neuguinea gehört, kann man feststellen, wie dramatisch die Auswirkungen der Urwaldrodung auf die Artenvielfalt der seltenen Vogelwelt tatsächlich sind, berichtet das Umweltjournal Environment News Service http://www.ens-newswire.com. Auf Neubritannien wurde zwischen 1989 und 2000 ein Achtel der gesamten tiefliegenden Primärwälder abgeholzt. Statt des Urwalds wurden dort Palmöl-Plantagen errichtet. "Nach der Rodung der tropischen Wälder in Malaysia und in Indonesien, wandern die großen Palmöl-Hersteller immer weiter Richtung Osten - nach Neuguinea und Melanesien", so Stuart Butchard, Species Program Coordinator von BirdLife International. Satellitenbilder hätten deutlich gezeigt, dass durch die Rodungen viel mehr Vogelarten bedroht sind als bisher angenommen. Weiter...
Jogger, Manager und Flaneure teilen sich die Wege, Heidschnucken mümmeln Gras, Kinder toben auf dem Spielplatz, Dealer stehen hinter Büschen - die Hasenheide bietet ein buntes Bild an einem ganz normalen Vormittag. Jetzt ist ein Exot dazugekommen: Vor einer Woche hat im Tiergehege am Fuß der Rixdorfer Höhe ein Lama-Junge das Licht der Welt erblickt.
Noch steht das Tierbaby mit dem flauschigen Fell auf zerbrechlich wirkenden Beinen und versteckt sich am liebsten zwischen Mutter Olga und Vater Gustav. Doch schon jetzt trägt es eine große Bürde. Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) hat es zum Botschafter für ein neues und besseres Jahr in der Hasenheide ausgerufen. "Wir wollen den Volkspark nicht kampflos den Drogendealern überlassen", sagt der Bürgermeister gestern bei der Vorstellung des Lamababys. Die Hasenheide gilt als Kriminalitätsschwerpunkt und berüchtigter Drogenumschlagplatz. Seit 20 Jahren kämpft die Polizei gegen die Dealer. Sie ist täglich vor Ort, macht Razzien. Bei einem Einsatz im März 2006 wurde dort der Polizist Uwe Lieschied erschossen.
Jetzt soll die 50 Hektar große Grünanlage ein attraktives Ausflugsziel für Familien mit Kindern werden. Dafür gibt es bereits ein Konzept. Das Bezirksamt konnte das Private Museum für Tierkunde Berlin (PMTB) für den Betrieb des Tiergeheges gewinnen. Museumsleiter Rolf Rese, der bereits ein Tierkunde-Museum an der Hranitzkystraße in Marienfelde betreibt, ist damit der Retter in letzter Not. Aufgrund des angespannten Haushalts wollte sich das Natur- und Grünflächenamt von den Schnucken, Pfauen und Damhirschen trennen. Unvorstellbar für Rolf Rese, Nachfahre eines alten Britzer Bauerngeschlechts und Ur-Neuköllner. Mit seinen sieben Berufstierpflegern wird er sich jetzt um das Anwesen in der Hasenheide kümmern. Der Zoologe plant, das Gehege zu einem Lernzoo auszubauen und ein breites, kostenloses Programm für Kinder und Schulklassen anzubieten. Weiter...