Wegen ihrer feinen Spürnasen sollen Lucky und Flo sterben: Ein Raubkopierer-Syndikat hat auf die beiden Hunde ein Kopfgeld ausgesetzt, weil sie in Malaysia eine riesige Ladung gefälschter DVDs erschnüffelt hatten. Weiter...
5000 Damen und Herren gehen in Berlin dem Beruf des Künstlers nach. Laut einer von der «Neuen Zürcher Zeitung» zitierten Untersuchung ist die Dunkelziffer gerade ebenso hoch. Wie ausgesprochen lustig ist die Bezeichnung «Dunkelziffer». Handelt es sich dabei um Leute, die den Beruf nur heimlich ausüben, weil sie sich dafür schämen, oder empfinden sie es als Angeberei, sich als Künstler zu bezeichnen, weil sie glauben, die Veränderung des Aggregatzustandes von Nicht-Kunst zu Kunst sei ein schlagartiger Qualitätssprung von etwas Unnützem in etwas Wichtiges, weil Erbauendes und allenfalls Zeitkritisches in einer möglichst noch nie da gewesenen Form? Weiter..
Hunde können ihre Emotionen offenbar auf sehr subtile Art ausdrücken. Die Richtung, in der sie mit dem Schwanz wedeln, entscheidet, wie sie sich fühlen, haben italienische Forscher jetzt herausgefunden.
Bewegt der Hund seine Rute etwas mehr nach links, würde er am liebsten einfach weglaufen. Umgekehrt signalisiert Wedeln weiter rechts, dass das Tier sich gerne nähern möchte. Zu dieser erstaunlichen Erkenntnis gelangten Forscher der Universität Triest. Nach ihrer Ansicht ist die jeweilige Tendenz darauf zurückzuführen, dass einmal die linke und einmal die rechte Gehirnhälfte das Verhalten der Tiere dominiert - je nachdem, welche Gefühle gerade verarbeitet werden. Weiter...
An einem Chemnitzer Gymnasium wird «Harry Potter» vom Unterrichtsplan gestrichen. Ursprünglich sollte in einer fünften Klasse am Beispiel des ersten Potter- Bandes der Aufbau von Märchen besprochen werden. Dagegen haben zwei Eltern mit Erfolg protestiert. Für sie steht die Darstellung von Geistern im Widerspruch zur religiösen Erziehung ihrer Kinder. Jetzt wird das «Rennschwein Rudi Rüssel» behandelt. (AP)
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) engagiert sich auf europäischer Ebene als Partner, wenn es darum geht, das kulturelle Erbe Westfalen-Lippes in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Jüngstes Beispiel ist das Europäische Gartennetzwerk EGHN ("European Garden Heritage Network"). Der LWL sorgt dafür, dass 22 westfälische Gärten in dieser internationalen Liga vertreten sind. Als Qualitätszertifikat erhalten die Gärten jetzt die EGHN-Plakette. Weiter...
Roboter-Raubvögel als Taubenschreck
Die Stadtverwaltung von Liverpool plant die Montage von zehn Raubvogelattrappen, um die Taubenpopulation aus dem Stadtzentrum der Kulturhauptstadt 2008 zu vertreiben. Die Roboter-Vögel der Firma Robop Ltd http://www.robop.co.uk/ sind dem Wanderfalken nachempfunden und sollen die Tauben durch Bewegungen der Flügel und durch Geräuschimitationen erschrecken. Ein Bordcomputer steuert die Aktionen der sogenannten Robops, die auch durch ihre Größe - sie sind etwa vier Zentimeter größer als echte Wanderfalken - den Tauben Angst einjagen sollen.
Wenig Erfolgschancen für das Projekt sieht die Falknerin Sylvia Bente, die selbst mit Raubvögeln zur Taubenbekämpfung im Einsatz ist. "Raubvogelattrappen und Tonbänder mit typischen Lauten reichen nicht aus, um Tauben nachhaltig zu vertreiben. Weiter...
Ein Kater hat in Lüneburg seinen Besitzer unbemerkt begleitet und ist dabei sogar mit dem Zug bis nach Hamburg gefahren.
Der 18 Monate alte Kater "Pocco" hat offenbar ein sehr inniges Verhältnis zu seinem Besitzer. Als der vor einigen Tagen zu Fuß zum Bahnhof Lüneburg ging, folgte ihm das treue Tier. Der Kater ließ sich auch nicht beirren als er sah, wie sein menschlicher Freund in den Zug stieg. Er folgte ihm unbemerkt auch dorthin.
Wie er es schaffte unbemerkt mit dem Zug nach Hamburg zu fahren wird wohl immer sein Geheimnis bleiben. Das Aussteigen im Hamburger Hauptbahnhof klappte jedenfalls nicht.
Als der Zug wieder nach Lüneburg zurückfuhr, erwischte es ihn bei der Fahrkartenkontrolle. Weiter...
Tot geglaubter Hund wartet in China vor der Haustür.
Sieben Stunden nach seiner Beerdigung stand ein Hund in der südchinesischen Stadt Nanjing wieder vor der Haustür seines Besitzers. Er hatte sich aus eigener Kraft aus seinem Grab befreit.
Das Tier war von einem Lastwagen überfahren worden. Dabei sei es durch die Luft in einen angrenzenden Garten geschleudert worden und habe nicht mehr geatmet, sagte der Besitzer der chinesischen Zeitung "China Daily".
Ein Nachbar habe ihn am Nachmittag darauf aufmerksam gemacht, dass ein mit Blut und Schlamm verschmierter Hund vor seiner Tür stünde, sagte der Besitzer. Er habe sich mittlerweile erholt und sei in bester Verfassung.
Nachtwächter-Spaziergänge durch das illuminierte alte Dorf, Videoprojektionen an der Fassade der Fachhochschule, italienischer Prog Rock im Café, ein John Lennon Memorial Dance Project oder Märchen für Erwachsene vom Marzahner Windmüller: An 36 Orten im Bezirk gibt es von Sonnabend bis Sonntag Kultur der verschiedensten Art. Die Kultour à la carte findet zum zweiten Mal statt und soll zu einer ständigen Einrichtung werden. "Es gibt hier viel mehr interessante Einrichtungen und Kulturprojekte als gemeinhin bekannt ist", sagt Kulturstadtrat Stefan Komoß (SPD). Den Bezirk kostet der Veranstaltungsmarathon nur rund 4 700 Euro, alles andere finanzieren die Kultureinrichtungen und Sponsoren. Mindestens 5 000 Besucher werden erwartet. Weiter...
Wer sich über Unwettergefahren in Europa informieren will, muss bisher bei den einzelnen nationalen Wetterdiensten nachfragen. Künftig soll das einfacher werden: Welche Wettergefahren in den kommenden 48 Stunden zu erwarten sind, steht ab diesem Freitag - dem Welt-Wettertag - auf einer Internetseite: Meteoalarm heißt der englischsprachige Service, der vom österreichischen Wetterdienst, der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien, betreut wird. Weiter...
Ab morgen (22. März 2007) bis zum (25. März 2007) findet in Frankfurt wieder die internationale Pelzmesse „Fur & Fashion“ statt. Auf der Messe werden aktuelle Kollektionen aus Pelz und Fell gezeigt. Unter den angebotenen Materialien fanden sich in den letzten Jahren auch immer wieder Hunde- und Katzenfelle als Importware, vorwiegend aus dem asiatischen Raum. Der Deutsche Tierschutzbund ruft zum Boykott von Pelzmode auf, ob als Mantel, Mütze oder Applikation. Für scheinbar modische Bekleidung leiden allein in deutschen Pelztierfarmen immer noch ca. 300.000 Tiere. Weiter...
Besucher des Grand Canyon können jetzt in luftiger Höhe über dem Abgrund wandeln. Im Reservat der Hualapai am Rande der Schlucht wurde der "Skywalk" eingeweiht - eine hufeisenförmige Plattform, die 1200 Meter in die Tiefe blicken lässt. Unter den Indianern ist der Bau allerdings umstritten Weiter...
Klimawandel, Butterberge und die Feminisierung der Süsswasserfische sind Probleme, die Medienkonsumenten zu schaffen machen, vor allem aber: der Datenüberfluss. Es gibt einfach zu viel von allem. Wir sind Ertrinkende. «Drowning in Data» ist so etwas wie die Erkennungsmelodie des Informationszeitalters. Weiter.
Wer Gäste zum Essen erwartet, sollte den Salat nicht zu früh anmachen. Denn der fällt sonst in sich zusammen. Die Salatblätter werden schlaff.
Pflanzenzellen sind reich an Salzen und anderen Stoffen. Was in sie hinein und was hinaus gelangt, regeln sie über eine dünne Membran. Diese Zellwand lässt die Salze nicht hinaus, Wasser dagegen kann ungestört passieren.
Kommen die Salatblätter mit salziger Salatsoße in Berührung, verlieren ihre Zellen den Saft. Plötzlich ist der Salzgehalt außen höher als innen. Wasser fließt durch die Membran nach draußen, um die Soße zu verdünnen und das Konzentrationsgefälle auszugleichen.
Die meisten Pflanzen vertragen kein Salzwasser. In Gegenwart von Wasser saugen sie sich dagegen voll. Denn wenn die Salzkonzentration im Innern der Zellen höher ist als außen, strömt Wasser in die gewünschte Richtung. Bis die Zellen prall gefüllt sind.
„Damit steigt der Druck in der Pflanze“, sagt Thomas Stützel, Direktor des Botanischen Gartens der Ruhr-Universität Bochum. „Dieser osmotische Druck kann sehr hoch werden: bis zu 15 Bar.“ Ein erstaunlich hoher Wert, wenn man bedenkt, dass man einen Autoreifen mit nur zwei Bar aufpumpt. Weiter...
Den Nazis kam das frisch aufpolierte Aushängeschild Hannovers für ihre Propaganda gerade recht: "Es gibt kein schöneres Symbol für das neue Deutschland", hieß es 1937 bei den Festreden in den Herrenhäuser Gärten, als unter Hakenkreuzfahnen der umgestaltete Große Garten wiedereröffnet wurde. Seiner Erneuerung vor 70 Jahren ist in Hannover vom 1. April an eine umfangreiche Ausstellungs- und Vortragsreihe unter dem Motto "...prächtiger und reizvoller denn jemals..." gewidmet. Weiter...
San Francisco. – Ein internationales Forscherteam um den US-Genpionier Craig Venter hat eine Exkursion im Nordwestatlantik und im östlichen tropischen Pazifik abgeschlossen. Die Wissenschaftler sammelten Proben und entschlüsselten die Erbsubstanz. Insgesamt erfassten sie 6,3 Milliarden Basenpaare der Erbsubstanz. Das seien doppelt so viele Sequenzen wie im menschlichen Genom. Über die in den Ozeanen lebenden Mikroorganismen ist bisher wenig bekannt, da sie meist nicht im Labor wachsen. Aus den Gensequenzen seien mehr als sechs Millionen Proteine abgeleitet worden, einschliesslich «Tausender neuer Proteinfamilien », schreiben die Forscher in ihren drei Veröffentlichungen. Überraschend viele davon gingen auf Viren zurück. Dies weise darauf hin, dass die Vielfalt der Viren in den Weltmeeren viel grösser sei als bisher angenommen. (DPA/fwt) «PLoS Biology», Bd. 5, e77, e16, e17
Zürich/Freiburg. – Der Schweizer Vogelschutz (SVS) fordert die Bevölkerung dazu auf, Erstbeobachtungen der Rauchschwalbe und des Weissstorchs auf dem Internet zu erfassen. So soll auf interaktiven Karten stets der Stand des Vogelzugs nachgesehen werden können. Die Internetseite wird vom SVS zusammen mit anderen europäischen Vogelschutzorganisationen betrieben. Sie soll anhand des Vogelzugs aufzeigen, wie der Frühling in Europa Einzug hält. Gemeldet werden sollen nebst Schwalben und Störchen auch der erste Kuckuck und der erste Mauersegler.
Neues von Max. Der berühmteste Storch der Schweiz, der mit einem Satellitensender ausgestattete Max, brüte bereits, teilte das Naturhistorische Museum Freiburg mit. Seit wenigen Tagen sitze das Weibchen Max mit seinem Partner auf dem Nest im deutschen Tüfingen. Wenn alles gut geht, werden die Jungen in der zweiten Junihälfte flügge. (SDA) http://www.springalive.net
Kanada-Kleiber sind Meister im Entschlüsseln von Informationen, die gar nicht für sie bestimmt sind. Die gefiederten Abhörspezialisten analysieren Warnrufe, mit denen Schwarzkopfmeisen ihre Artgenossen auf Feinde aufmerksam machen. Sogar die Art der Gefahr können die Kleiber aus der fremden Vogelsprache heraushören, berichten US-amerikanische Forscher im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Weiter...
Knut muss nicht sterben: Der Tierarzt des Berliner Zoos hat Forderungen, das Eisbär-Baby einzuschläfern, als "kompletten Blödsinn" bezeichnet. Auch der Deutsche Tierschutzbund lehnt Knuts Keulung ab. Weiter...
Der Klimawandel bedroht die Zucht von Muscheln und Austern. Ursache dafür ist eine Versauerung der Meere, die durch den Anstieg des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) ausgelöst wird. Dadurch verzögere sich die Bildung einer kalkhaltigen Muschelschale, berichtet ein niederländisch-französisches Forscherteam in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Geophysical Research Letters". "Neben wirtschaftlichen Verlusten erwarten wir mit hoher Wahrscheinlichkeit auch negative Folgewirkungen für küstennahe Ökosysteme", sagt Frederic Gazeau vom Niederländischen Institut für Ökologie http://www.nioo.knaw.nl/indexENG.htm im Gespräch mit pressetext. Weiter...
Das grösste Schlittenhunde-Rennen der Welt, der Iditarod-Trail in Alaska, hat einen handfesten Skandal. Der zweifache Vize-Champion Ramy Brooks wurde vom Rennen ausgeschlossen, nachdem er seine zehn Hunde mit einem Stock verprügelt hatte. Einer der Hunde war tags darauf gestorben. Weiter...
Die deutsche Bundesnetzagentur hat am Montag in Bonn ein System vorgestellt, das Elektrosmog an Handyfunkanlagen misst und die gewonnenen Daten stets aktuell im Internet veröffentlicht.
Allerdings sind damit erst wenige der rund 65.000 genehmigungspflichtigen Funkmaststandorte in Deutschland abgedeckt. Bisher installierte die Behörde sieben Messanlagen, darunter auf dem Charite-Krankenhaus in Berlin, auf einer Grundschule in Hamburg und auf dem Stadthaus in Mainz.
Weitere fünf der jeweils 64.000 Euro teuren Stationen sind geplant. Die Mobilfunkbetreiber hätten sich mit 1,2 Millionen Euro an dem System beteiligt, auf das sie nach Angaben der Behörde inhaltlich aber keinen Einfluss haben. Weiter...
Leider funktioniert die Website zum Projekt nur dann, wenn der Pop-up-Blocker im Browser ausgeschaltete wurde.
Hunderte von Tonnen Gentech-Reis lagern weiterhin in der Schweiz
Nach wie vor lagert in der Schweiz mit Spuren von gentechnisch verändertem Reis verunreinigte Ware. Um dies künftig zu vermeiden, haben die Handelsketten ihre Bezugsquellen gewechselt. Doch vermutlich war dies nicht der letzte derartige Skandal. Weiter..
Der Pariser Modeschöpfer Christian Dior revolutionierte in den zehn Jahren seines Schaffens die Haute Couture. Die Berliner Kunstbibliothek entdeckt unter dem Titel «Christian Dior und Deutschland» in Diors modischer Mission einen Beitrag zur Völkerverständigung. Weiter...
Plötzlich ist sie da, die Situation, vor der man sich immer gefürchtet hat. An der Bushaltestelle fasst sich der ältere Herr an die Brust, wird kreidebleich und sackt zusammen. Kreislaufstillstand, kein Herzschlag mehr.
Was tun? Mund-zu-Mund-Beatmung? Herzmassage?
Viele Menschen sind da überfordert. Sie ekeln sich, fürchten Krankheitskeime beim Mundkontakt oder trauen sich die Atemspende nicht zu. So unterbleibt lebensrettende Hilfe. Statt Hand anzulegen, gaffen die Leute. Die ohnehin nicht besonders hohen Chancen für den Mann an der Bushaltestelle schwinden.
Aber Rettung naht – aus Japan. Dort hat ein Ärzteteam um Ken Nagao von der Tokioter Surugadai-Nihon-Uniklinik untersucht, welches Schicksal Menschen haben, die in Gegenwart von anderen einen Herzstillstand erleiden. Die Ärzte schauten sich an, wie es denjenigen erging, denen von ihren Mitmenschen entweder nur mit Herzmassage oder mit einer Kombination aus Mund-zu-Mund-Beatmung und Massage geholfen wurde. Und das Ergebnis ihrer Untersuchungen könnte eindeutiger nicht sein: Die Mund-zu- Mund-Beatmung ist verzichtbar. Die ausschließliche Herzmassage sei der Kombination Massage plus Laien-Beatmung klar überlegen, schreiben die Ärzte im Fachblatt „Lancet“. Menschen, die nur eine Herzdruckmassage erhielten, hatten doppelt so hohe Chancen, ohne schwerwiegende Hirnschäden weiterleben zu können. Weiter...
Das Oberverwaltungsgericht in Bautzen hat am Dienstag eine Entscheidung getroffen, deren Auswirkungen weit über den Freistaat hinaus reichen werden: Indem das Gericht verfügte, dass die umstrittene Waldschlösschenbrücke in Dresden gebaut werden muss, gerät nun nicht nur der Welterbe-Status der sächsischen Landeshauptstadt in Gefahr, womöglich wird dadurch die Aufnahme weiterer deutscher Kandidaten durch die Unesco grundsätzlich infrage gestellt.
"Sollte sich diese Rechtsauffassung durchsetzen, könnte Deutschland künftig keine Garantie mehr für die Einhaltung der Verpflichtungen geben, die in der Unesco-Welterbekonvention niedergelegt sind", heißt es in einer Stellungnahme der deutschen Unesco-Kommission zu dem Gerichtsurteil. Weiter...
Mitte Woche ist der Schweizer Bundesrat Moritz Leuenberger unter die Blogger gegangen.
Ich habe mich schon einige Male über Blogs geäussert, jedoch nie in einem Blog. Als Kommunikationsminister interessiert mich, ob sich ein Blog für den Meinungsaustausch eines Bundesrates mit anderen Menschen eignet oder nicht.
Bundesrat Moritz Leuenberger
Departement für Umwelt, Verkehr, Energie
und Kommunikation Link
Es war alles klar: Der Senat hatte seine Zustimmung signalisiert, und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) wollte kommen, wenn Berlins erstes Windrad in Betrieb genommen wird. Etwa tausend Vier-Personen-Haushalte sollten von der in einem Gewerbegebiet an der B 109 installierten 150 Meter hohen Anlage mit Strom aus Windkraft versorgt werden.
Doch jetzt hat der Senat den Investoren der Firma Umweltplanprojekt mitgeteilt, dass das Windrad nicht gebaut werden darf. "Aus Gründen des Naturschutzes", sagt Manuela Damianakis, Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Ein Rotmilan-Paar habe drei Kilometer entfernt seinen Nistplatz, auch andere Greifvögel wie Habicht und Mäusebussard wären gefährdet, heißt es in dem Ablehnungsbescheid. Berlin bleibt mit dieser Entscheidung das einzige Bundesland ohne Windkraftanlage. Weiter...
»Trauerschwänin «Petra» hält ihrem Tretboot die Treue. Der Versuch, das Tier von seinem geliebten großen weißen Schwanen-Tretboot wegzulocken und in Münsters Zoo mit Artgenossen zusammenzubringen, ist gescheitert.
Die anderen Schwäne hätten «Petra» nicht akzeptiert und das Tier ein paar Mal attackiert, sagte Zoodirektor Jörg Adler und bestätigte einen Bericht der «Bild»-Zeitung. «Um "Petra" unnötigen Stress zu ersparen, haben wir sie und das Boot in einen anderen Teich verlegt.» Das Tretboot in Schwanengestalt und «Petra» sollen Ende März auf den Aasee in Münster zurückkehren. Von dort war das ungleiche Paar im vergangenen November in den Zoo gebracht worden.« www.szon.de/
Die globale Erderwärmung verlängert die Pollensaison in Europa. Die stärksten Veränderungen würden die Menschen in Regionen mit Höhenlagen zwischen 500 und 1.000 Metern spüren, betonten Allergologen heute, Freitag, in Wien. Zugleich warnten die Forscher vor den gesundheitlichen Folgewirkungen. "30 Prozent aller Allergiker entwickeln Asthma", sagt Norbert Vetter vom Otto Wagner Spital http://www.wienkav.at/kav/ows/ gegenüber pressetext. Eine frühzeitige Behandlung sei die beste Asthma-Vorsorge. Weiter...
Der Einfluss des Klimawandels auf die Aktivität des Golfstroms ist noch nicht spürbar. Das ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts von Wissenschaftlern am Leibniz-Institut für Meeresforschung (IFM-GEOMAR) http://www.ifm-geomar.de/ und der Christian-Albrechts-Universität http://www.uni-kiel.de/ in Kiel. Zwar registrierten die Forscher bei Messungen von Meeresströmungen im Nordatlantik starke Schwankungen - diese seien allerdings auf natürliche Ursachen zurückzuführen. "Trotzdem vermuten wir, dass der Klimawandel den Golfstrom langfristig abschwächen wird", sagt Jürgen Willebrand vom IFM-GEOMAR im Gespräch mit pressetext. Weiter...
Wenn der Lake Eyre Wasser hat, folgt eine «Explosion» von Leben
Nur alle paar Jahre hat der Lake Eyre, Australiens grösster Salzsee, tatsächlich Wasser in seinem Becken. Dann jedoch erwacht die Wüstengegend zu blühendem Leben; Hunderttausende Wasservögel kommen zum Nisten. Woher aber wissen sie, dass der See sich auffüllt? Weiter..
Ab morgen wird in der Alten Nationalgalerie die frühklassizistische Architektur Berlins um 1800 gezeigt. Ein Erlebnis, das nach mehr verlangt. Weiter...
Neue Baukunst. Berlin um 1800
Eine Ausstellung zum 50. Gründungsjubiläum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
In Ermatingen am Bodensee hat die Groppenfasnacht begonnen.
Sie ist die letzte Fasnacht des Jahres. Ihre Anfänge reichen in das Jahr 1418 zurück. Link..
Schifffahrtsgesellschaft prüft alternative Energieträger
Kommt die Energie für die hundertjährigen Raddampfer auf dem Vierwaldstättersee bald einmal aus Biogas oder Holzpellets? Die Schifffahrtsgesellschaft lässt alternative Energieträger prüfen. Weiter..