Belle and Sebastian
Es grenzt an ein Wunder, mit welcher Leichtigkeit die Schotten um Stuart Murdoch unwiderstehliche Melodien zu hinreissenden Pop-Juwelen schleifen und mit welcher Eleganz und Zurückhaltung sie die zarte Melancholie ihrer Lieder in wahre Wohlfühl-Momente zu verzaubern wissen.
Jamaika ist um eine Legende ärmer. Wie die BBC berichtet, ist der Reggae-Sänger Gregory Isaacs am Montag in London gestorben. Isaacs hat in vier Jahrzehnten mehr als 50 Alben veröffentlicht.
2009 wurde bei ihm Leberkrebs diagnostiziert. Gregory Isaacs starb am 25. Oktober in seinem Sommerhaus in London im Kreise seiner Familie.
Chazwick Bundick, der sich Toro Y Moi nennt.
«Es ist eine Musik für Rezessionszeiten», schrieb die «New York Times»: «Günstig herzustellen und tanzbar». Gemeint war jener Stil, der im Laufe des letzten Jahres Chillwave getauft wurde. Wattierte Sounds aus tragbaren Computern, oft durch mehrere Effekte gejagt, stetige, aber unaufdringliche Rhythmen, neblig-melodischer Gesang. Psychedelischer Soul für Leichenblasse.
Brain Ferry
"Olympia", das neue Album zeigt den Schwerenöter Brai Ferry in der stärksten Form seit Ewigkeiten mit seinen ausgesuchten Gästen David Gilmour, Jonny Greenwood, Scissor Sisters, Flea, Nile Rodgers, Andy Mackay, Brain Eno usw.
Sonny Boy Williamson II. (Aleck/Alex „Rice“ Miller)* 5. Dezember 1899? in Glendora, Mississippi; † 25. Mai 1965 in Helena, Arkansas. Er galt als einer der inspirierendsten Mundharmonikaspieler des Blues.
Die Stagnation als Behinderung, das kreative Wachsen als Seelenbalsam. So bezeichnete die Dänin Tina Dico in einem Interview jüngst, was sie als Sängerin und Songwriterin antreibt. Und genau durch dieses Streben nach Wandel hat die heute 33-Jährige Tina Dico es in den letzten 18 Jahren immer wieder geschafft, besonders die Popszene ihres Landes zu prägen.
Als Nick Gold «Buena Vista Social Club» produzierte, war das Ersatz für ein gescheitertes Projekt. Eigentlich hätte er Musiker aus Kuba und Mali zusammenbringen wollen. Dreizehn Jahre später hat er die Idee endlich realisiert. Das Album «Afrocubism» schafft eine Brücke zwischen Bamako und Santiago de Cuba.
Man ist geneigt, «Metallic Spheres» als eines der besten Pink-Floyd-Alben zu preisen, das nicht von Pink Floyd stammt.
Dass das «Metallic Spheres» fremd und doch vertraut klingt, liegt auch daran, dass der Pink-Floyd-Gitarrist David Gilmour sein unverkennbares Blues-Kolorit in die Soundstrudel mischt. Wie einst Pink Floyd nehmen sich The Orb auch nie ganz ernst: Obwohl der Song wie die Tonspur zu einem Science-Fiction-Blockbuster wirkt, liegen ihre schelmischen Sphärenklänge näher bei Douglas Adams («Per Anhalter durch das Universum») als bei Philip K. Dick («Blade Runner»).
Die ARMS Benefizkonzerte war eine Reihe von Rockkonzerten zur Unterstützung der Aktion in die Forschung für Multiple Sklerose. Der erste (und ursprünglich geplant, der einzige) Auftritt fand in der Royal Albert Hall im September 1983 statt mit spätere Terminen in den Vereinigten Staaten und leicht unterschiedlichen Besetzungen von Musikern.
Die Idee für die Ausrichtung der geplanten Konzert wurde von Ronnie Lane , Ex-Bassist von The Small Faces und The Faces , selbst ein Opfer der Multiplen Sklerose . Das Konzert bestritt eine hochkarätig besetzte Line-Up der britische Musiker, darunter Jimmy Page , Eric Clapton , Jeff Beck , Steve Winwood , Joe Cocker, John Paul Jones , Andy Fairweather-Low , Bill Wyman , Kenney Jones und Charlie Watts . Das Konzert war besonders bemerkenswert, es war das erste Mal, dass Clapton, Beck und Page, die ehemaligen Lead-Gitarristen für The Yardbirds , auf der Bühne zusammen auftraten.