Noch 28 Jahre nach dem Atomunglück von Tschernobyl in der Ukraine sind die Rentiere in Norwegen wegen der hohen atomaren Verstrahlung nicht zum Verzehr geeignet: Die aktuellen Verstrahlungswerte lägen «weit über den festgelegen Grenzwerten». Es seien Cäsium-137-Werte von bis zu 8200 Becquerel gemessen worden; der Grenzwert liege bei 3000 Becquerel, erklärten die Behörden. Auf die Rentierjagd im September wurde deshalb verzichtet. Dieses Jahr wuchsen besonders viele Pilze, in denen sich die Strahlung konzentriert. Diese werden von Rentieren gefressen, sodass sich deren Verstrahlung stark erhöhte.
Die Behörden riefen heute den 3.Tag in Folge die zweithöchste Alarmstufe Orange für die 20 Millionen Einwohner der chinesischen Hauptstadt aus. Die Konzentrationen des besonders gefährlichen Feinstaubs mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer überstiegen seit Mittwoch schon das 15-Fache des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Die Menschen wurden aufgefordert, die Fenster zu schliessen und sich auf der Strasse mit Atemschutzmasken gegen die Luftverschmutzung zu schützen. Kinder und ältere Menschen sollten möglichst nicht vor die Tür gehen.
Die Sichtweite war auf weniger als tausend Meter reduziert. Mehrere Autobahnen wurden wegen der schlechten Sicht gesperrt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Es herrschte auch Nebel, geringer Wind und hohe Luftfeuchtigkeit.
Die Hunderte von Hunderassen, die man heute kennt, unterscheiden sich äusserlich zum Teil gewaltig. Was ihr «Innenleben» angeht, sind die Unterschiede aber weniger offensichtlich.
Golden Retriever sind sanftmütig, Border Collies besonders lernfähig – den meisten Hunderassen oder -rassegruppen werden anekdotisch bestimmte Charaktereigenschaften zugeschrieben. Auch die Rassestandards der Zuchtverbände beschreiben oft nicht nur körperliche Merkmale, sondern auch solche, die die Persönlichkeit oder das Temperament einer Hunderasse betreffen. Solche «Charakterfragen» interessieren zum einen Hundebesitzer – zum anderen aber auch Wissenschafter. Sie untersuchen die Persönlichkeit von Hunden, um beispielsweise mehr über die Evolution von Persönlichkeitsmerkmalen zu erfahren. Doch wie verlässlich sind Aussagen und Studien zu «Rasse-Persönlichkeiten»? Um dieser Frage nachzugehen, haben Lindsay Mehrkam und Clive Wynne von der University of Florida über 60 solcher Untersuchungen ausgewertet. Weiter...
Sind unsere Hauswände bald mit Gras überwachsen? Eine Schweizer Erfindung soll dem senkrechten Garten zum Durchbruch verhelfen.
In Europa wird mehr Grün an den Wänden gefordert: Pflanzen sollen den Effekt des Klimawandels dämpfen. Der Deutsche Städtetag empfiehlt explizit die Begrünung von Dächern und Fassaden, um damit die Städte an den heissesten Sommertagen zu kühlen. Auch in der Broschüre «Bauen, wenn das Klima wärmer wird» des Kantons Zürich wird Bauherren geraten, die Begrünung von Häusern «zu prüfen». Aber hilft das tatsächlich? Wie viel Gras an den Wänden braucht es, damit sich das Mikroklima einer Stadt verändert? Weiter...
Der Aufwand für die Energiewende lohnt sich: Zwar werden für den Ausbau von Wind- und Solarenergie grosse Mengen mancher Rohstoffe wie Kupfer oder Eisen gebraucht. Trotzdem fällt die Umweltbilanz für den Ausbau erneuerbarer Energie deutlich besser aus als für die Stromerzeugung mit fossilen Brennstoffen wie Kohle und Erdgas. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von Forschern der norwegischen Universität Trondheim. Die Studie wurde im Fachjournal «PNAS» veröffentlicht.
Unter den Tauben in der Stadt Chur ist die Taubenpest ausgebrochen. Etwa 70 Tiere hat die hochansteckende Krankheit in den letzten drei Wochen dahingerafft. Das Virus führe zu Krankheitsausbrüchen mit Todesfällen und könne grundsätzlich auch Nutzgeflügel infizieren, teilten die Bündner Behörden gestern mit. Bei Menschen, die in engem Kontakt mit erkrankten Tieren stehen, könnte es zu einer Bindehautentzündung kommen. Hygiene ist deshalb wichtig.
Nach 118 Tagen Sommerfrische in ihrer ursprünglichen Heimat, dem Grossen Sankt Bernhard, sind die Bernhardiner Hunde wieder in ihr Winterquartier in Martigny VS zurückgekehrt. Die legendären Hunde lockten in den letzten Monaten tausende Besucher auf den Pass. Seit letzter Woche sei das Rudel von 34 Hunden wieder komplett, teilte die Fondation Barry mit. Denn getreu ihrer Vorfahren verbringen nur rund die Hälfte der Bernhardiner den Sommer auf dem Grossen Sankt Bernhard.
Das tote Bärenjunge, das im New Yorker Central Park gefunden wurde, ist von einem Auto überfahren worden. Das ergab die Autopsie des Tieres, deren Ergebnisse die Umweltschutzbehörde der Stadt am Dienstag bekannt gab.
Todesursache für das etwa sechs Monate alte Weibchen sei ein «stumpfes Trauma», das einem Zusammenstoss mit einem Auto entspreche. Damit ist allerdings weiterhin die Frage offen, wie das tote Tier in den Park kam.
Die "gute Berliner Luft" bleibt wohl nach wie vor nur ein Liedtitel oder Wunschdenken von Verkehrspolitikern und Umweltschützern. Denn erneut werden die Grenzwerte für Luftschadstoffe in der deutschen Hauptstadt überschritten. Weiter ...
In Bäumen lebende Fledermausarten erleiden höhere Verluste an Windrädern als andere Fledermäuse.Offenbar verwechseln die Tiere die Windströmungen der Windräder mit denen von hohen Bäumen.
Insbesondere bei niedrigen Windgeschwindigkeiten üben die Windräder eine fatale Anziehungskraft auf die Fledermäuse aus, so berichten die Forscher im «Proceedings of the National Academy of Sciences». Die Tiere fliegen dann häufiger aktiv auf die Anlagen zu.
Im New Yorker Central Park ist ein totes Bärenjunges unter einem Busch entdeckt worden. Die Behörden gehen davon aus, dass das ein Meter grosse Tier dort abgeladen worden sei, teilte die Polizei mit. Wahrscheinlich sei der Bär misshandelt worden, auf dem Körper seien Verletzungen zu erkennen. Vermutlich handle es sich um einen Fall von Tierquälerei. Aus den umliegenden Zoos wurden keine vermissten Bären gemeldet. In dem Park gibt es keine wild lebenden Bären.
Hormonspritzen für Bäume sollen in der australischen Metropole Melbourne Besuchern mit Heuschnupfen das Leben erleichtern. Die Hormone werden in den Boden rund um die Stämme von Platanen gespritzt. Sie sollen die Absonderung von Blütenstaub unterdrücken, der bei Allergikern Nase, Hals und Augen reizt.
Nach Angaben einer Sprecherin der Stadtverwaltung gibt es 5000 Platanen in der Innenstadt von Melbourne. Der auf zwei Jahre angelegter Versuch sei bereits im Gange.
Zur Alpenidylle gehören selbstverständlich auch Kühe, die friedlich auf grünen Wiesenhängen grasen und schon von Weitem am Klang ihrer Glocken zu erkennen sind. Was wir allerdings nicht wussten: Die Kuhschellen sind gefährlicher für die Tiere als bislang gedacht. Weiter ...
Der 24-jährige irische Folksänger Hozier gilt als Retter des Blues. Auf dem Debütalbum kommt seine Vorliebe für den gitarrenlastigen Delta Blues noch deutlicher zum Tragen, doch sein musikalischer Horizont erstreckt sich auch auf Indie-Rock, Country und Gospel. Und die süsse Soulhymne «Someone New» weckt Erinnerungen an den jungen Van Morrison.
Menschliche Aktivitäten wie etwa das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas verstärkten die Häufigkeit und Schwere von Hitzewellen deutlich, teilte die USBehörde NOAA mit. Bei der Hitzewelle in Australien 2013 hätten dies fünf voneinander unabhängige Untersuchungen gezeigt. Seit 1984 hat sich den Forschern zufolge aufgrund des menschlichen Einflusses die Zahl der Hitzewellen in Australien verdreifacht.
In Europa wurde der heisse Sommer 2013 untersucht. Hier habe der vom Menschen ausgelöste Klimawandel – in Kombination mit natürlichen Schwankungen in der Temperatur der Wasseroberfläche im Nordatlantik – eine grosse Rolle gespielt. Für die starken Regenfälle im Frühling 2013 in Flussgebieten der Donau und Elbe gab es dagegen keinen Hinweis auf menschliche Ursachen.
Julius Straube war von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Kaiserreichs der bedeutendste Kartograf und Verleger amtlicher Karten für den Berliner Magistrat, produzierte aber auch für verschiedene preußische und Reichsbehörden sowie für ein breites touristisches Publikum.
Anläßlich der INTERGEO 2014 in Berlin und in Kooperation zwischen dem Landesarchiv Berlin, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der Stiftung Stadtmuseum Berlin wird vom 7. Oktober bis 31. Dezember 2014 im Landesarchiv Berlin, Am Eichborndamm 115-121, in einer Ausstellung mit originalen Plänen, Plakaten, Fotos, Filmausschnitten und musealen Objekten sowie vom 6. Oktober bis 1. November 2014 parallel in einer Bannerausstellung im Lichthof der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Am Köllnischen Park 3) das Werk des bedeutenden Kartografen und Verlegers gewürdigt. Weiter ...
Zu Wochenbeginn rollte Banksy, dessen Gesicht der Welt unbekannt ist, heimlich in Clacton an und malte auf ein Bootshaus eine seiner unverkennbaren Kostbarkeiten. Sie zeigte eine Gruppe mürrischer grauer Tauben, die auf einem Draht einem kleinen Exoten gegenübersitzen, den Vogelfreunde als grüne Wanderschwalbe identifiziert haben. Die Tauben tragen Plakate, auf denen zu lesen steht: «Migranten nicht willkommen», «Geh heim nach Afrika» und «Schnabel weg von unseren Würmern». Schärfer und witziger hätte man Fremdenfeindlichkeit kaum aufspiessen können, fanden Banksy-Fans, als sie das Bild diese Woche auf der Website des Künstlers entdeckten.
In Clacton hingegen schickte der zuständige Bezirksrat das Wasch-und-Tünch-Kommando los, um das Gemälde zum Verschwinden zu bringen. Jemand, hiess es, habe sich über rassistische Graffiti beklagt. Und wenn sich jemand über rassistische Graffiti beklagt in Clacton, wird die anstössige Darstellung unverzüglich beseitigt. Man will saubere Wände in Clacton haben.
Der Thurgauer Regierungsrat regelt die Nutzung des Untergrunds in einem kantonalen Gesetz. Der Entwurf beinhaltet nicht nur die tiefe Geothermie, sondern alle Formen der Nutzung. Die Umwelt gefährdende Zusätze beim Fracking sollen verboten werden.