Sommerflieder und andere Gartenblumen sind Problempflanzen, die nicht in unsere Gefilde gehören. Trotzdem werden sie in Gartenzentren zum Verkauf angeboten. Sie gehören zu jenen Pflanzen. die Artenvielfalt vermindern, weil sie einheimische Pflanzen verdrängen.
Info Flora, das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora, hat eine neue schwarze Liste herausgegeben, welche jene pflanzlichen Neuzuzüger aufführt, die sich invasiv verhalten. Die Anzahl hat sich von bisher 24 auf 41 Pflanzenarten erhöht.
Darunter sind manche Pflanzenarten, die häufig in Schweizer Gärten anzutreffen sind und die auch in den Gartenzentren noch angeboten werden: so der Sommerflieder, die Kanadische Goldrute, der Kirschlorbeer, der Essigbaum und die Neubelgische Aster.
Am Wochenende haben sich in Graubünden zwei Unfälle mit Mutterkühen ereignet. Eine 45-jährige Frau trieb am Samstagmittag auf der Alp Burdun bei La Punt-Chamues-ch mit einem Bauern eine Kuhherde zusammen. Dabei wurde sie von einer Mutterkuh, die ihr Kalb schützen wollte, angegriffen und auf den Boden gedrückt, wie die Polizei mitteilte. Die Frau wurde am Rücken schwer verletzt. Die Rega flog sie ins Kantonsspital Graubünden nach Chur.
Bei Davos wurde eine Familie beim Wandern von Kühen angegriffen. Die Familie befand sich am Sonntag auf einer Wanderung am Strelapass. Als sie eine Mutterkuh mit Kalb in einem grossen Bogen umgehen wollte, wurde sie von anderen aggressiven Kühen angegriffen. Eine Frau wurde leicht verletzt.
Die angeblich «scherzhafte» Reinigung seines Hundes in einer Waschmaschine hat für einen Facebook-Nutzer in Hongkong ein juristisches Nachspiel. Nach einer Unterschriftenkampagne im Internet leitete die Polizei Ermittlungen gegen den Mann wegen Tierquälerei ein. Die im sozialen Netzwerk gezeigten Aufnahmen legten den Verdacht nahe, dass er das Tier bewusst gemartert habe, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Mit dem Vermerk «Ein superschneller Weg, dein Hündchen zu baden» hatte der Facebook-Nutzer Fotos von einer Waschmaschinen-Sitzung mit einem kleinen weissen Hund auf seine Seite gestellt. Darauf ist zu sehen, wie der Hund verzweifelt versucht, seinen Kopf in der sich bereits drehenden Trommel über Wasser zu halten. Auf die Frage eines anderen Nutzers, ob das Tier tot sei, antwortete Lo: «Ja. Willst du es sehen?» Bislang wurde der Mann laut Polizei noch nicht festgenommen.
Ein Hauskaninchen springt über die Hindernisse des Parcours eines Kaninhop-Wettkampfs in Weissenbrunn vorm Wald in Bayern. Die einzelnen Hindernisse dieser Sportart sind bis zu 45 Zentimeter hoch.
Banks aus Kalifornien hat viel Vorschusslob geerntet – ihr Debütalbum «Goddess» zeigt, dass sie es verdient hat. Weil sie mit starker Stimme ihren Weg zwischen den Stilen findet. Und auf eine Weise von sich selbst singt, die exakt den Zeitgeist trifft.
Im dicksten Berufsverkehr haben zwei Hirsche auf der berühmten Golden-Gate-Brücke in San Francisco die Autofahrer aufgehalten. Die Tiere seien auf der dicht befahrenen Spur Richtung Norden herumgelaufen, teilte die Autobahnpolizei der Zeitung «San Francisco Chronicle» mit. Fahrer bremsten ab, um die Tiere nicht zu bedrängen.
Als die Polizei ankam, waren die Hirsche aber schon von der Strasse verschwunden. Notrufe wegen «Gefährdung durch Tiere» erledigten sich häufig von selbst, sagte William Ogilvie von der Autobahnpolizei der Zeitung. Offenbar fänden die Tiere ebensowenig Gefallen am Stau wie Menschen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat alle Staaten aufgerufen, mehr gegen die hohe Zahl von Suiziden zu tun. Laut dem am Donnerstag veröffentlichten ersten globalen Bericht der WHO zur Suizidprävention töten sich weltweit jedes Jahr 800 000 Menschen. Das sind erheblich mehr als durch Kriege oder Hungersnöte sterben. Suizide sind im weltweiten Durchschnitt die Ursache bei 50 Prozent aller gewaltsamen Todesfälle von Männern, bei Frauen sogar bei 71 Prozent. Die WHO fordert unter anderem, die Verfügbarkeit von Waffen und potenziell tödlichen Medikamenten einzuschränken.
Die zum Park ausgebaute Hochbahntrasse High Line in New York wird deutlich verlängert. Ein vier Strassenblöcke langer Teil mit einer grossen Kurve werde am 21. September für Besucher geöffnet, teilten die Betreiber am Donnerstag mit.
Damit sei dann die ganze rund 2,5 Kilometer lange Hochbahntrasse, die früher für den Güterverkehr genutzt wurde, zum Park umgebaut. Die Kosten für die Neugestaltung des Teilstücks werden auf rund 75 Millionen Dollar geschätzt.
Ein erster Teil der High Line im Westen Manhattans war 2009 eröffnet worden, ein zweiter 2011. Das Projekt hatte sich rasch zur Touristen-Attraktion entwickelt.
Als Reaktion auf Chinas zahlreiche Lebensmittelskandale hat die Internetfirma Baidu mit Sensoren ausgestattete Essstäbchen entwickelt. Die Prototypen der «smarten Essstäbchen» sollen erkennen können, ob schlechtes Öl für die Zubereitung von Speisen verwendet wurde, sagte ein Firmensprecher gestern. Die batteriebetriebenen Stäbchen sollen zudem den PH-Wert von Wasser, die Temperatur und den Gehalt von Zucker in Früchten bestimmen können. Ursprünglich waren die «smarten Essstäbchen» nur ein Aprilscherz. Doch das Witzvideo mit den Stäbchen wurde ein Hit und spornte die echte Entwicklung an.
«Wo sind nur die Socken?», fragte sich ein Hundebesitzer in Portland im US-Bundesstaat Oregon wohl immer wieder. Dass seine dreijährige Dogge etwas damit zu tun haben könnte, kam ihm wohl nicht in den Sinn.
Allerdings litt das Doggenmännchen an schweren Magenbeschwerden, übergab sich mehrfach und konnte nicht aufhören zu würgen. Als beim Tierarzt daraufhin ein Röntgenbild gemacht wurde, staunte der Arzt nicht schlecht. Im völlig überdehnten Magen der Dogge befand sich «eine grosse Menge Fremdmaterial». In einer zweistündigen Operation wurden exakt 43 und eine halbe Socke entfernt.
Pflanzen im Büro steigern die Produktivität der Angestellten um 15 Prozent. Das haben Forscher bei Untersuchungen in Grossbritannien und den Niederlanden herausgefunden. «Wenn man in bisher spartanischen Räumen einfach ein paar Topfpflanzen aufstellt, verbessert dies Lebensqualität und die Produktivität der Büroarbeiter», sagte Marlon Nieuwenhuis von der Universität Cardiff. Die weit verbreitete Idee, dass «entrümpelte» Büros besser seien, sei falsch.
Forscher haben südlich von Australien Ozeantiere entdeckt, die aussehen wie Pilze, aber Tiere sind. Sie sind wenige Millimeter gross, ähneln ausgestorbenen, urzeitlichen Lebewesen und gehören möglicherweise zu einem neuen Stamm des Tierreichs. Dänische Wissenschaftler stellen in der Fachzeitschrift «PLOS One» die Meereslebewesen vor, die sie keinem bekannten Tierstamm zuordnen können und vorläufig Dendrogramma nennen. Sie leben in einer Tiefe von etwa 400 Metern.
Dem meisten Schweizer Kohlgemüse wird fremdes Erbgut eingepflanzt. Selbst Bioprodukte werden nach dieser Methode hergestellt.
Dem Gemüse mittels einer sogenannten Zellfusion Erbgut von japanischem Rettich eingesetzt. Das entsprechende Verfahren nennt sich CMS und gilt als gentechniknah, ist in der Schweiz allerdings erlaubt, weil die Methode in der Schweizer Gesetzgebung ausgenommen ist. Grundsätzlich ist der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Schweiz nämlich verboten.
Das meiste Schweizer Kohlgemüse wie Broccoli, Blumenkohl und Kohlrabi wird nach diesem Verfahren produziert. Es hilft den Saatgut-Firmen, rascher Setzlinge für schönes und möglichst einheitliches Gemüse zu produzieren. Die CMS-Methode wird nicht nur für herkömmliches Gemüse verwendet. Selbst Bioprodukte werden im Moment noch so hergestellt. Zwar hat Bio Suisse kürzlich den Ausstieg aus CMS-produziertem Gemüse beschlossen, weil die Sorten, die auf dem Produktionsprozess basieren, nicht naturnah seien. Wann der Ausstieg umgesetzt werden kann, ist aber offen. Denn Alternativen zum genveränderten Saatgut gibt es kaum.
Jyothi Raj 26-jährig, stammt aus Südindien, und er klettert wie ein Affe. Sie sind seine Lehrer, seine Vorbilder. Deshalb wird Raj auch «Affenkönig» genannt. Touristen filmen seine akrobatischen Kletterkünste seit Jahren, auf Videoportalen wie Youtube finden die Videos millionenfach Zuschauer. Mehr als jene der bei uns berühmten Profikletterer.
Die indische Adani-Gruppe will die Kapazität ihres Exporthafens für Kohle in Abbot Point im Nordosten von Australien massiv ausbauen: von derzeit 156 Mio. Tonnen pro Jahr auf 944 Mio. Tonnen. Der Aushub von mindestens drei Millionen Tonnen Schlamm, der bei der Erweiterung des Hafens anfallen wird, sollte auf dem nahe gelegenen Great Barrier Reef abgelagert werden.
Zwar hatte ein von Adani geführtes Konsortium von der australischen Regierung grünes Licht dafür erhalten. Wissenschaftler hatten gewarnt, die Ablagerung des Aushubs könnte das durch Klimawandel und chemische Verschmutzung bereits geschwächte Riff schwer schädigen.
Nach den Protesten hatten mehrere Banken entschieden, das Projekt nicht zu finanzieren, darunter auch die Deutsche Bank, die bei ihrer jüngsten Jahresversammlung von Umweltverbänden unter Druck gesetzt wurde. Adani hat jetzt eingelenkt und will noch diese Woche eine Alternative für die Ablagerung des Aushubs vorlegen – möglicherweise an Land.
Adani braucht den grösseren Hafen, weil im Norden von Queensland das grösste Kohlebergwerk der Welt entstehen soll. Dort wurden auf einer Fläche von 200 Quadratkilometern riesige Vorkommen entdeckt.
Gestern hat die jährliche Bündner Hochjagd begonnen. Für die 5300 Jäger und Jägerinnen sind 4655 Hirsche zum Abschuss freigegeben, dazu Rehe, Gämsen und Murmeltiere. Die Wildbestände sind heuer besonders hoch.
In diesen Tagen veröffentlichen viele EU-Staaten ihre Quartalszahlen zum Bruttoinlandprodukt (BIP). Erstmals werden dabei auch das Drogengeschäft und die Prostitution mitberücksichtigt – in Form von Schätzungen. Einige wenige Länder wie die Niederlande und die skandinavischen Staaten tun das bereits. Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, drängte Brüssel die anderen Staaten nun zu diesem Schritt. Die Berücksichtigung der illegalen Schattenwirtschaft spielt eine Rolle, weil Schuldenobergrenze und Beiträge an den EU-Haushalt der Staaten auch vom BIP abhängen. Die Schweiz hat Prostitution und Drogenkonsum bereits vor zwei Jahren in die Rechnung aufgenommen. Wie gross der Einfluss auf das BIP ist, ist nicht bekannt.
Da wächst zusammen, was zusammen gehört Sex, Drugs, Rock & Roll !